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Facebook macht Profit mit Werbung auf mobilen Geräten

Erste Bilanz nach dem Börsendebakel

Von Benjamin Hammer

Jeder vierte Dollar der Werbeeinnahmen wurde im zurückliegenden Quartal über ein mobiles Gerät generiert. (picture alliance / dpa / Emily Wabitsch)
Jeder vierte Dollar der Werbeeinnahmen wurde im zurückliegenden Quartal über ein mobiles Gerät generiert. (picture alliance / dpa / Emily Wabitsch)

Der Beginn von Facebooks Börsenzeit 2012 war ein Fiasko. Zwischenzeitlich verlor die Aktie rund die Hälfte ihres Wertes. Facebooks Problem damals: Immer mehr Menschen nutzten das soziale Netzwerk über ihre Smartphones, und da verdiente das Unternehmen einfach kein Geld. Dieses Problem scheint gelöst.

Facebooks Sorgenkind ist jetzt kein Sorgenkind mehr. Mit mobiler Werbung auf Smartphones und Tablets, so scheint es, verdient das Unternehmen erstmals richtig Geld. Jeder vierte Dollar der Werbeeinnahmen wurde im zurückliegenden Quartal über ein mobiles Gerät generiert. Facebook-Chef Mark Zuckerberg sprach von einem aufregenden Jahr, auf das man zurückblicke. Man habe eine Milliarde Menschen verbunden – und man sei nun ein mobiles Unternehmen.

""Last year really was an amazing year for us on many levels. We connected a billion people, we navigated the transition to becoming a mobile company.”"

Schaut man auf die neuen Geschäftszahlen von Facebook, dann wird eines klar: Der Börsengang und die Investitionen in das Handygeschäft stecken dem Unternehmen noch in den Knochen. Im Schlussquartal des letzten Jahres fuhr Facebook 64 Millionen US-Dollar Gewinn ein, Investoren zeigten sich von dieser Zahl enttäuscht. Immerhin: Der Umsatz stieg in dieser Zeit um rund 40 Prozent. 1,6 Milliarden US-Dollar waren es von Oktober bis Dezember. Damit liegt die Firma von Mark Zuckerberg übrigens ziemlich weit hinter dem Internetgiganten Google. Der meldete für das dritte Quartal 2012 mal eben einen Umsatz von 14 Milliarden US-Dollar. Rund zehnmal mehr also als Facebook.

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Art CologneDer schnelle Handel verändert den Kunstmarkt

Ein Würfel steht am 09.04.2014 in Köln (Nordrhein-Westfalen) vor der Kunstmesse Art Cologne (10.-13.04.2014). (picture alliance / dpa / Oliver Berg)

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Deutsche Unternehmen Nur wenig Schutz vor Cyber-Attacken

Trotz guter KonsumlauneEinzelhandel wächst nur leicht

Kunden flanieren im Einkaufszentrum MyZeil in Frankfurt, Hessen, Deutschland (Imago / Ralph Peters)

Umfragen zeigen: Die Kauflaune der Deutschen ist so gut wie selten zuvor. Davon merkt der deutsche Einzelhandel allerdings nicht wirklich viel, meint der Handelsverband Deutschland (HDE). Er erwartet für 2015 ein Wachstum von 1,5 Prozent - und auch die Aussicht auf die kommenden Jahre sind eher mau.