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StartseiteDas FeatureWie die Nato mit zivilen Komparsen den Krieg trainiert 17.11.2015

Faking WarWie die Nato mit zivilen Komparsen den Krieg trainiert

Für drei Wochen herrscht auf 163 km² im fränkischen Bayern Krieg. Das mächtige Ariana hat Atropia wegen strittiger Ölvorkommen angegriffen. Im Süden von Atropia drohen zudem Separatisten die Macht zu übernehmen und der korrupten Regierung den Rücken zu kehren. Die USA und zwölf Partner treffen dort ein, um den Aggressor zurückzuschlagen und um Frieden herzustellen.

Von Johanna Bentz

Deutsche Schützenpanzer vom Typ Marder (picture alliance / dpa / Kay Nietfeld)
Deutsche Schützenpanzer vom Typ Marder (picture alliance / dpa / Kay Nietfeld)

Während auf dem Schlachtfeld der Panzerkampf trainiert wird, müssen bei der einheimischen Bevölkerung Informationen eingeholt und Zustimmung organisiert werden. In den Dörfern treffen die Soldaten auf Rollenspieler, die dort die lokale Bevölkerung geben. Zivilisten werden für diese Rollen im gespielten Krieg gecastet. Als eingeschworene Gemeinde verteidigen hier Prekäre, Rentner, Studenten, Migranten und Idealisten ihre Ziele als fiktive Dorfgemeinschaft und proben dabei auch mal den Aufstand.

Was macht das makabre Spiel mit den beteiligten Menschen? Welche Kämpfe werden erprobt? Was erzählt diese Modellwelt über die Welt da draußen mit ihren geostrategischen Interessen und den realen Kriegsdrohungen.

Produktion: DLF 2015

Faking War - Wie die Nato mit zivilen Komparsen den Krieg trainiert (pdf-Datei)

Faking War - Wie die Nato mit zivilen Komparsen den Krieg trainiert (txt-Datei)

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