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StartseiteSport am WochenendeFBI ermittelt wegen WM-Vergabe 2018 und 202207.12.2011

FBI ermittelt wegen WM-Vergabe 2018 und 2022

Gab es nicht nur Bestechung, sondern auch Hackerangriffe?

In die Suche nach Hinweisen auf ungesetzliche Unregelmäßigkeiten bei der Vergabe der Fußballweltmeisterschaften 2018 und 2022 hat sich jetzt auch das FBI eingeschaltet.

Von Jürgen Kalwa

Auf die Finger geschaut: Hacker-Angriffe. (picture alliance / dpa / Frank Rumpenhorst)
Auf die Finger geschaut: Hacker-Angriffe. (picture alliance / dpa / Frank Rumpenhorst)

Die Bundespolizei der Vereinigten Staaten ermittelt wegen des Verdachts, dass im Vorfeld der Entscheidung im vergangenen Dezember Hackerangriffe auf die Computer der englischen und amerikanischen Fußballverbände verübt wurden – zwei der Verlierer bei der Abstimmung. Informationen über die Recherchen der Behörde wurden jetzt in Großbritannien bekannt. Offzielle Stellen in den USA schweigen bislang zu dem Thema. So lässt sich nicht abschätzen, weshalb sich amerikanische Behörden stärker für die Verhältnisse unter dem Dach der FIFA interessieren als etwa Schweizer Kriminalbeamte. Die von Sepp Blatter gelenkte Organisation sitzt in Zürich. Der Verdacht, dass bei der Entscheidung für Russland 2018 und Katar 2022 Bestechung im großen Stile eine Rolle gespielt hat, erhärtet sich seit einem Jahr. Seitdem wurde ein Spitzenfunktionär, Mohammed Bin Hammam aus Katar, seines Amtes enthoben, ein weiterer, Jack Warner aus Trinidad, trat im Zusammenhang mit der Affäre zurück.

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