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FIFA-PräsidentschaftInfantino will 2019 erneut kandidieren

FIFA-Präsident Gianni Infantino beim Kongress des Weltverbands in Moskau (imago sportfotodienst)
FIFA-Präsident Gianni Infantino beim Kongress des Weltverbands in Moskau (imago sportfotodienst)

Gianni Infantino will sich 2019 beim FIFA-Kongress in Paris erneut zur Wahl als FIFA-Präsident stellen.

Das kündigte der Schweizer in seiner Schlussrede beim Kongress des Fußball-Weltverbandes in Moskau an. Ob er einen Gegenkandidaten haben wird, ist noch unklar. Nach den neuen FIFA-Statuten kann Infantino noch zweimal für vier Jahre wiedergewählt werden, 2019 würde seine zweite Amtszeit beginnen.

Infantino stellte zuletzt die Reform des Weltverbands in den Fokus. Kritiker werfen Infantino aber vor, dabei Grundsätze der Demokratisierung zu missachten. So wurde unter anderem auf sein Betreiben die Spitze der Ethikkommission neu besetzt.

Infantino hatte das Amt nach den Korruptionsskandalen in der FIFA im Februar 2016 übernommen. Infantino - damals UEFA-Generalsekretär - war angetreten, weil der damalige UEFA-Präsident Michel Platini wegen Korruption gesperrt war. Infantino setzte sich dann in der Wahl gegen Scheich Salman bin Ibrahim Al Chalifa aus Bahrain durch.

Diese Nachricht wurde am 13.06.2018 im Programm Deutschlandfunk gesendet.