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FIFA-ProzessZeugenaussage belastet Medienunternehmen

Logo der FIFA vor dunklem Himmel (FABRICE COFFRINI / AFP)
FIFA-Zentrale in Zürich (FABRICE COFFRINI / AFP)

Im ersten Prozess zum großen FIFA-Korruptionsskandal in New York hat ein Zeuge der Anklage mehrere Medienunternehmen beschuldigt, für Fußball-Übertragungsrechte Bestechungsgelder gezahlt zu haben.

Der Zeuge ist der frühere Chef eines argentinischen Sportvermarkters. Zu den von ihm belasteten Medienunternehmen, die noch nicht auf die Vorwürfe reagiert haben, gehören unter anderem Fox Sports, die Sport-Branche des US-Mediengiganten Fox, und die Grupo Televisa aus Mexiko.

Die Medienunternehmen selbst sind in dem Prozess nicht die Beklagten, er richtet sich gegen drei ehemalige Sportfunktionäre aus Brasilien, Paraguay und Peru. Ihnen wird unter anderem Betrug, Verschwörung und Geldwäsche vorgeworfen. Sie sind die ersten drei prominenten Funktionäre, die im Zuge des 2015 durch die US-Justiz aufgedeckten FIFA-Skandals vor Gericht stehen. Alle drei haben zu Prozessbeginn die Anklagepunkte bestritten.