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Fischen im Trivialen

Wie soziale Netzwerke die Forschung stimulieren

Von Ralf Krauter

Social Networks werden immer populärer.
Social Networks werden immer populärer. (AP)

Soziale Netzwerke sind eine Goldgrube. Twitter, Facebook und Co. liefern endlos Daten, die früher Mangelware waren: Aktuelle Informationen über die Interessen, Vorlieben und Einschätzungen von Millionen Erdenbürgern.

Die Myriaden persönlicher Textbotschaften, die täglich im Internet veröffentlicht werden, ähneln einer Art sozialem Pulsschlag des Planeten. Wer sie mit Computern durchforstet, kann daraus ein Kondensat des Zeitgeistes destillieren. Werbeprofis nutzen das schon lange, um zu verstehen, wie bestimmte Bevölkerungsgruppen ticken.

Doch auch Wissenschaftler entdecken das Data-Mining in sozialen Netzwerken zunehmend für sich. Sie wollen herausfinden, wie sich Ideen, Trends und Grippeerreger um den Globus verbreiten. Sie wollen verstehen, wie im Web 2.0 Meinung gemacht und Einfluss genommen wird. Und sie wollen ergründen, was die Menschen wirklich umtreibt bei Ihrem individuellen Streben nach Glück, Karriere und Wohlstand.

"Manuskript zur Sendung:"

Fischen im Trivialen

"Weiterführende Links:"

Seiten des Deutschlandradios:

     &nbspDie Schattenseiten des Crowd-Control
     &nbsp(DLF-Magazin vom 15.03.12)

     &nbspWährung: Information
     &nbsp(Andruck vom 06.06.11)

     &nbsp''Das Internet schlägt zurück''
     &nbsp(Interview vom 18.02.11)

Links ins Netz:

     &nbspMax-Planck-Gesellschaft: Das Echo der Tweets (PDF)

     &nbspNew York Times: Einfluss auf Twitter (2010)

     &nbspScinexx: Facebook-Studie von Kevin Lewis (2011)

     &nbspStudie: Twitter als Stimmungsbarometer (14.03.12)

     &nbspNorthwestern University: Crowd Soft Control

     &nbspGeorgia Tech: Twittersturm nach Bin Ladens Tod

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