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StartseiteDossierWie sich der Berliner Politikbetrieb zu TTIP positioniert19.06.2015

Fischen in der Nebelbank Wie sich der Berliner Politikbetrieb zu TTIP positioniert

Je mehr die Deutschen von dem europäisch-amerikanischen Freihandelsabkommen TTIP erfahren, um so skeptischer werden sie. Während die Bürger zunehmend murren, will die Große Koalition in Berlin die Verhandlungen zum TTIP-Abkommen mit den USA unbedingt noch in diesem Jahr abschließen. Bundeskanzlerin Merkel schaut ungeduldig auf die Uhr und mahnt zur Eile bei TTIP – warum?

Von Peter Kreysler

Bundestags-Abgeordente der Grünen, Bärbel Höhn, diskutiert mit Bürgern über das Freihandelsabkommen. (Peter Kreysler)
Die Bundestags-Abgeordnete der Grünen, Bärbel Höhn, diskutiert mit Bürgern über das Freihandelsabkommen. (Peter Kreysler)

Sind die Ängste der Bürger hysterisch? Werden sie geschürt von den Mythen einer "Erregungsindustrie", wie der wirtschaftspolitische Sprecher der CDU-Fraktion, Joachim Pfeiffer behauptet? Oder haben die Bürger gute Gründe, wie Bärbel Höhn von den Grünen meint. Gern nimmt die Opposition den sozialdemokratischen Wirtschaftsminister Gabriel beim Wort und entmystifiziert die nordamerikanischen Abkommen, in dem sie den CETA-Text analysiert, der für dieses Abkommen mit Kanada bereits vorliegt.

Berliner Treibhaus: Paul Löbe Haus des Bundestages (Peter Kreysler)Berliner Treibhaus: Paul Löbe Haus des Bundestages (Peter Kreysler)

Bei den Befürwortern herrscht Erklärungsnotstand: Bisher ist es ihnen nicht überzeugend gelungen, die kritischen Argumente der Skeptiker zu entkräften. Das Dossier begibt sich in das Treibhaus der Berliner Republik und befragt Abgeordnete zu ihren Positionen, verfolgt eine interessante Debatte und versucht den rhetorischen Nebel zu durchdringen.

Produktion: DLF 2015

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