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FlüchtlingeÄrzte ohne Grenzen setzt Einsätze auf dem Mittelmeer aus

Zwei Flüchtlinge lehnen über den Rand des Rettungsschiffs "Prudence" der Organisation Ärzte ohne Grenzen (Deutschlandradio / Karl Hoffmann)
Rettungsschiff "Prudence" der Organisation Ärzte ohne Grenzen (Deutschlandradio / Karl Hoffmann)

Die Hilfsorganisation "Ärzte ohne Grenzen" wird ihre Such- und Rettungseinsätze für Flüchtlinge im Mittelmeer teilweise einstellen.

Als Grund wurde die Ankündigung Libyens genannt, einen Bereich entlang der Küste für ausländische Schiffe zu sperren. Der Vorsitzende von Ärzte ohne Grenzen in Italien, De Filippi, sagte, die Entwicklung in Libyen sei ein weiterer beunruhigender Baustein für eine immer feindseligere Atmosphäre gegenüber Notrettungsaktionen. Europäische und libysche Behörden zielten darauf ab, die Möglichkeiten von Menschen auf der Suche nach Sicherheit weiter einzuschränken. Das sei ein inakzeptabler Angriff auf deren Leben und deren Würde. - Italien hatte den Druck auf Seenotretter zuletzt ebenfalls verstärkt.