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FlüchtlingeFamiliennachzug aus Griechenland stockt

Flüchtlinge demonstrieren in Athen (Deutschlandradio / Rodothea Seralidou)
Flüchtlinge demonstrieren in Athen für eine Zusammenführung mit ihren Familien (Deutschlandradio / Rodothea Seralidou)

Die Partei "Die Linke" wirft den deutschen Behörden vor, den Familiennachzug von Flüchtlingen, die in Griechenland gestrandet sind, zu blockieren.

Der Abgeordnete Akbulut sagte der "Neuen Osnabrücker Zeitung", dabei handele es sich um eine unzulässige Rechtsverweigerung. Hat ein Flüchtling in Deutschland Asyl beantragt, liegt die Zuständigkeit für Anträge weiterer enger Angehöriger nach der Dublin-Verordung ebenfalls bei Deutschland. - Die Bundesregierung teilte in der Beantwortung einer Anfrage Akbuluts mit, bis zum 7. Mai habe das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge in diesem Jahr 582 von 870 Anträgen aus Griechenland abgelehnt. Begründet wurde das meist mit der fehlenden Übersetzung von Dokumenten. - In diesen Fällen geht es nicht um den politisch umstrittenen Familiennachzug aus den Herkunftsländern.

Diese Nachricht wurde am 18.05.2018 im Programm Deutschlandfunk gesendet.