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StartseiteKultur heute"Er hat die Leute machen lassen, was sie wollten"05.02.2018

Fotograf Stefan Moses gestorben"Er hat die Leute machen lassen, was sie wollten"

Er fotografierte Persönlichkeiten wie Bundeskanzler Willy Brandt, den Philosophen Theodor W. Adorno und den Schriftsteller Erich Kästner. Jetzt wurde bekannt, dass der bedeutende zeitgenössische Fotograf Stefan Moses bereits am Freitag im Alter von 89 Jahren in München gestorben ist.

Stefan Koldehoff im Gespräch mit Maja Ellmenreich

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Der Fotografen Stefan Moses ist bei eine Ausstellung mit seinen Fotografien im Willy-Brand-Haus ausgestellt sind. Zum 75. Geburtstag von Moses wird in der SPD-Zentrale eine Retrospektive des in Schlesien geborenen Fotografen gezeigt. (dpa / picture alliance / Stephanie Pilick)
Fotograf Stefan Moses im Jahr 2003 (dpa / picture alliance / Stephanie Pilick)

Moses machte sich einen Namen als Chronist der ost- und westdeutschen Nachkriegsgesellschaft. Gleichzeitig ging er aber auch "an die Basis", wie Deutschlandfunk-Redakteur Stefan Koldehoff sagte, der Moses persönlich kannte.

Stefan Moses habe sich nach dem Krieg bewusst entschieden, erst mal in Deutschland zu bleiben, sagte Koldehoff. "Er ist an die Basis gegangen, hat die Straßenbahn-Schaffnerinnen fotografiert, die Rollmops-Packerinnen, die Maler, die Anstreicher - und das immer mit großem Einfühlungsvermögen, mit großer Teilnahme." 

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