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StartseiteUmwelt und VerbraucherInitiative will komplette Einstellung der TTIP-Verhandlungen14.07.2014

FreihandelsabkommenInitiative will komplette Einstellung der TTIP-Verhandlungen

Die Verhandlungen zum Freihandelsabkommen TTIP zwischen Europa und den USA seien intransparent, kritisieren Umwelt- und Verbraucherverbände. Daran ändere auch das eingesetzte Beratergremium nichts, in dem Interessensvertreter zivilgesellschaftlicher und wirtschaftlicher Organisationen sitzen. Wegen der undurchsichtigen Verhandlungen will eine Bürgerinitiative nun Radikales fordern.

Von Sören Brinkmann

Ein Zuhörer einer Europawahlkampfveranstaltung der SPD protestiert in Nürnberg (Bayern) mit einem Plakat mit der Aufschrift "Stoppen Sie TTIP" gegen das geplante EU-US-Freihandelsabkommen TTIP. (Picture Alliance / dpa / Daniel Karmann)
Der Widerstand gegen TTIP, das geplante Freihandelsabkommen zwischen EU und USA, wächst. (Picture Alliance / dpa / Daniel Karmann)
Weiterführende Informationen

Trotz Spionage-Affäre: Merkel hält an Handelsabkommen fest (Deutschlandfunk, Aktuell, 12.07.2014)

Freihandelsabkommen: Wie TTIP nationale Standards aushebeln kann (Deutschlandfunk, Hintergrund, 11.07.2014)

Freihandelsabkommen TTIP: "Dieser Weg ist nur der zweitbeste" (Deutschlandfunk, Interview mit Heribert Dieter, 29.06.2014)

Dem TTIP fehlt zunehmend die gesellschaftliche Akzeptanz, berichtet DLF-Korrespondent Sören Brinkmann. Zwar beziehe die EU-Kommission nun in einem Beratergremium Umwelt- und Verbraucherverbände in die Verhandlungen mit ein, jedoch ändere dies nichts an der Tatsache, dass die Öffentlichkeit nur über bereits ausgehandelte Details des geplanten Abkommens informiert werde.

Das Freihandelsabkommen bleibe intransparent. Dabei sei das Interesse der Menschen am TTIP sehr groß. Das habe jüngst eine Debatte im Internet über den Investitionsschutz gezeigt, an der sich über 100.000 Menschen beteiligt hätten. In dieser Woche will sich nun eine Bürgerinitiative gründen, die Radikales fordern will: Und zwar die komplette Einstellung der Verhandlungen.

Den vollständigen Beitrag können Sie mindestens fünf Monate lang nach der Sendung in unserem Audio-On-Demand-Angebot nachhören.

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