Essay und Diskurs / Archiv /

 

Für das Grauen gibt es keine Sprache

Grenzen der kollektiven Erinnerung (2/4)

György Konrád im Gespräch mit Hans-Jürgen Heinrichs

Der Schriftsteller György Konrad
Der Schriftsteller György Konrad (picture alliance / dpa / Frank May)

Obwohl unsere Erinnerungskultur als relativ intakt gilt und weltweit gelobt wird, tauchen in jüngster Zeit häufiger grundsätzliche Fragen auf, wie weit die gewählten Formen des Erinnerns tragen. Es geht dabei um eine Kritik am Pathos des Erinnerns und einen adäquaten Umgang mit Scham. Gibt es überhaupt eine Sprache für das Grauen?

Darum geht es in unserer vierteiligen Serie "Grenzen der kollektiven Erinnerung". Eingeleitet wurde die Reihe mit einem Essay von Judith Klein. Im zweiten Teil unterhält sich Hans-Jürgen Heinrichs mit dem ungarischen Schriftsteller und früheren Präsidenten der Akademie der Künste in Berlin, György Konràd.

Das vollständige Gespräch mit György Konràd können Sie mindestens bis zum 8.7.2013 als MP3-Audio in unserem Audio-on-Demand-Angebot nachhören.

Beitrag hören

 
 
Dradio Audio
Kein Audio aktiv
 
 
 
 
 

Für dieses Element wird eine aktuelle Version des Flash Players benötigt.

Essay und Diskurs

Ukraine im Gespräch Tanja Maljartschuk im Gespräch mit Katja Petrowskaja

Mehrere Bücher liegen auf drei Stapeln nebeneinander.

Tête-à-tête, nach dem französischen Vorbild, heißt es auch auf Russisch, wenn zwei Menschen sich unterhalten. Vier Gespräche tête-à-tête mit Schriftstellern und Künstlern aus der Ukraine führt Katja Petrowskaja, nicht allein um die Lage in der Ukraine aus der Sicht von Intellektuellen in den kommenden Monaten im Blick zu behalten.

LiteraturHat Mittelamerika eine Zukunft?

Der Autor Sergio Ramírez

Sergio Ramírez, einer der einflussreichsten Schriftsteller Lateinamerikas, war Vizepräsident Nicaraguas, als dort in den 80er-Jahren eine Revolution das kleine Land für kurze Zeit zum Blühen brachte. Er hat eine Anthologie über ein nahezu unbekanntes Kapitel der lateinamerikanischen Literatur, nämlich die Mittelamerikas, verfasst.

GesellschaftWarum einen öffentlichen Platz besetzen?

Rote Fahnen auf dem Platz des Himmlischen Friedens in Peking der Hauptstadt Chinas, aufgenommen am 07.05.2007.

Der Platz des Himmlischen Friedens in China, der Midan Tahrir in Kairo, der Taksim-Platz in Istanbul, der Majdan in Kiew, der Oranienplatz in Berlin sind nur einige Beispiele. Aber was bedeutet die Besetzung eines öffentlichen Platzes in einer sich zunehmend verstädterten urbanen Welt?