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Für das Grauen gibt es keine Sprache

Grenzen der kollektiven Erinnerung (2/4)

György Konrád im Gespräch mit Hans-Jürgen Heinrichs

Der Schriftsteller György Konrad (picture alliance / dpa / Frank May)
Der Schriftsteller György Konrad (picture alliance / dpa / Frank May)

Obwohl unsere Erinnerungskultur als relativ intakt gilt und weltweit gelobt wird, tauchen in jüngster Zeit häufiger grundsätzliche Fragen auf, wie weit die gewählten Formen des Erinnerns tragen. Es geht dabei um eine Kritik am Pathos des Erinnerns und einen adäquaten Umgang mit Scham. Gibt es überhaupt eine Sprache für das Grauen?

Darum geht es in unserer vierteiligen Serie "Grenzen der kollektiven Erinnerung". Eingeleitet wurde die Reihe mit einem Essay von Judith Klein. Im zweiten Teil unterhält sich Hans-Jürgen Heinrichs mit dem ungarischen Schriftsteller und früheren Präsidenten der Akademie der Künste in Berlin, György Konràd.

Das vollständige Gespräch mit György Konràd können Sie mindestens bis zum 8.7.2013 als MP3-Audio in unserem Audio-on-Demand-Angebot nachhören.

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