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G20-GesundheitsministerGemeinsamer Kampf gegen Resistenzen

Aktivisten der Deutsche Stiftung Weltbevölkerung präsentieren vor dem Brandenburger Tor unter anderem eine große Weltkugel.  (dpa / Michael Kappeler)
Verkleidete Aktivisten der Deutsche Stiftung Weltbevölkerung (DSV) anlässlich des G20-Gesundheitsministertreffens in Berlin. (dpa / Michael Kappeler)

Die 20 wichtigsten Industrie- und Schwellenländer wollen beim Schutz vor ansteckenden Krankheiten und Antibiotika-Resistenzen enger zusammenarbeiten.

Darauf verständigten sich die Gesundheitsminister der G20-Staaten in Berlin. Künftig soll es regelmäßig gemeinsame Übungen geben, in denen der Ausbruch einer Infektionswelle simuliert wird. Bundesgesundheitsminister Gröhe sagte, ein wichtiger Durchbruch sei im Kampf gegen Antibiotika-Resistenzen gelungen. Alle G20-Länder hätten zugesagt, sich bis Ende 2018 im Rahmen nationaler Aktionspläne für eine Verschreibungspflicht starkzumachen und die Forschung voranzutreiben.

Vor dem Brandenburger Tor gab es Protestaktionen, unter anderem von der Deutschen Stiftung Weltbevölkerung. Sie forderte mehr Engagement im Kampf gegen sogenannte Armutskrankheiten, die vor allem in ärmeren Ländern auftreten und für die Diagnostika, Impfstoffe, Medikamente und Zugänge zu Behandlungsmöglichkeiten fehlten.