Mittwoch, 20.06.2018
 
StartseiteBüchermarkt"Der Lyriker ist zum Nomadentum gezwungen"23.11.2017

Gedichte von Thomas Kunst und Jürgen Nendza"Der Lyriker ist zum Nomadentum gezwungen"

Unterschiedlicher können zwei Dichter kaum sein: Thomas Kunst, der Schwärmer und ekstatische Dichter des poetischen Rauschs - und Jürgen Nendza, der Meister der stillen Wirkung weniger Worte. Auf je unterschiedliche Weise loten beide Dichter die tiefen Brüche unserer Gegenwart aus.

Alexandru Bulucz und Michael Braun im Gespräch mit Insa Wilke

Eine Hand greift nach einem Buch auf einem Büchertisch in Leipzig. (picture alliance / dpa / Peter Endig)
"Jedes Wort ist mit Bedeutung angefüllt": Der Büchermarkt diskutiert mit Thomas Kunst und Jürgen Nendza zwei ganz unterschiedliche zeitgenössische deutsche Lyriker (picture alliance / dpa / Peter Endig)
Mehr zum Thema

Kritikergespräch Lyrik am Puls der Zeit

Lyriker Jan Wagner Frühe Lorbeeren

Literarische Gretchenfragen Gomringer: Das Internet - eine Gnade für die Literatur

Neue Werke von Nora Gomringer und Peter Henning Zwischen humorvoller Prosa und familiären Abgründen

Originalton Bachmann & me

Mit ihren neuen Gedichtbänden bleiben sich Thomas Kunst und Jürgen Nendza treu - und brechen doch zu neuen Ufern auf. Thomas Kunst liefert ein "Dokument engagierter Innerlichkeit", während sich "picknick" von Jürgen Nendza mit den historischen Sedimenten der Sprache auseinandersetzt.

Thomas Kunst: Kolonien und Manschettenknöpfe, Suhrkamp Verlag, Frankfurt 2017, 125 Seiten, €20,00

Jürgen Nendza: picknick, Poetenladen, Leipzig 2017, 72 Seiten, €17,80

Das könnte sie auch interessieren

Entdecken Sie den Deutschlandfunk