Europa heute / Archiv /

 

Gefangen im russischen Rechtsstaat

"Europa heute"-Reihe: Der Fall Chodorkowski

Yukos-Chef Michail Chodorkowski (Mitte)
Yukos-Chef Michail Chodorkowski (Mitte) (AP)

Michail Chodorkowski war einst der reichste Mann Russlands, bis er dem Kreml offenbar zu einflussreich wurde. Wegen Unterschlagung von Rohöl im Milliarden-Euro-Bereich wurde er zu mehrere Jahren Haft verurteilt. Am 15. Dezember sollte das Urteil über eine mögliche Verlängerung seiner Haftstrafe ergehen - der Termin wurde aber verschoben.

Europa heute lässt Chodorkowski selbst, aber auch seine Mutter und Prozessbeobachter zu Wort kommen - Korrespondenten analysieren die Hintergründe des Prozesses.

Die Beiträge im Überblick:

Mo, 13.12.:
Franziska Rattei: Teil 1: Der Prozess und die Haltung der EU

Di, 14.12.:
Sabine Adler: Teil 2: Berlin und der Chodorkowski-Prozess

Mi, 15.12.:
Robert Baag: Urteil im Chodorkowski-Prozess verschoben - Teil 3: Die Wahrnehmung in Russland

Beitrag hören

 
 
Dradio Audio
Kein Audio aktiv
 
 
 
 
 

Für dieses Element wird eine aktuelle Version des Flash Players benötigt.

Europa heute

UngarnDas Lavieren des Viktor Orban

Präsident Viktor Orban steht vor  ungarischen Landesflaggen

Die EU will offenbar bis Freitag über neue Sanktionen gegen Russland entscheiden. Für Ungarn ist das keine gute Nachricht, die Wirtschaft des Landes leidet bereits jetzt unter der Krise. Premierminister Viktor Orban will sich dennoch nicht festlegen, welche Seite er unterstützt.

GroßbritannienKeine Einreise für Terror-Verdächtige

Zweiter WeltkriegWielun und das schwierige Gedenken

Wielun nach dem Angriff der deutschen Luftwaffe am 1. September 1939

Das deutsche Schulschiff Schleswig-Holstein eröffnete am 1. September das Feuer auf die Westerplatte auf einer Halbinsel bei Danzig. Damit nimmt der Zweite Weltkrieg offiziell seinen Anfang. Doch wenige Minuten zuvor wurde die polnische Kleinstadt Wielun angegriffen - gedacht wurde dem aber lange Zeit nicht.