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Gefangen im russischen Rechtsstaat

"Europa heute"-Reihe: Der Fall Chodorkowski

Yukos-Chef Michail Chodorkowski (Mitte) (AP)
Yukos-Chef Michail Chodorkowski (Mitte) (AP)

Michail Chodorkowski war einst der reichste Mann Russlands, bis er dem Kreml offenbar zu einflussreich wurde. Wegen Unterschlagung von Rohöl im Milliarden-Euro-Bereich wurde er zu mehrere Jahren Haft verurteilt. Am 15. Dezember sollte das Urteil über eine mögliche Verlängerung seiner Haftstrafe ergehen - der Termin wurde aber verschoben.

Europa heute lässt Chodorkowski selbst, aber auch seine Mutter und Prozessbeobachter zu Wort kommen - Korrespondenten analysieren die Hintergründe des Prozesses.

Die Beiträge im Überblick:

Mo, 13.12.:
Franziska Rattei: Teil 1: Der Prozess und die Haltung der EU

Di, 14.12.:
Sabine Adler: Teil 2: Berlin und der Chodorkowski-Prozess

Mi, 15.12.:
Robert Baag: Urteil im Chodorkowski-Prozess verschoben - Teil 3: Die Wahrnehmung in Russland

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Europa heute

Die Türkei und der Völkermord an den ArmeniernKein Tabuthema mehr

Türken und Armenier halten am 24.04.2014 in Istanbul Schilder des ermordeten Journalisten Hrant Dink und anderer Opfer während der Gedenkfeier zum 99. Jahrestag der Massenmorde von Armeniern im Ottomanischen Reich. (picture alliance / dpa - Sedat Suna)

Die türkische Regierung verweigert weiterhin, den Völkermord an den Armeniern als solchen anzuerkennen. Doch in der Bevölkerung ist das Massaker kein Tabuthema mehr. In den letzten Jahren haben sich zahlreiche Versöhnungsinitiativen gebildet, vor allem Kulturschaffende aus beiden Ländern setzen sich mit dem Thema auseinander.

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