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GehirnZellen im Thalamus steuern das Einschlafen und Aufwachen

Eine Frau liegt in einem Bett und schläft. Sie liegt dabei auf dem Bauch und streckt einen Arm zur Seite aus. (imago stock&people)
Beneidenswert: tiefer Schlaf..... (imago stock&people)

Forscher aus Bern hoffen auf einen neuen Ansatz bei Therapien gegen Schlafprobleme.

Wie das Fachmagazin Nature Neuroscience berichtet, haben die Wissenschaftler bei Mäusen im Thalamus, einem Teil des Zwischenhirns, eine Art Schlaf-Wach-Schaltzentrale gefunden. Wenn die entsprechenden Zellen mit regelmäßigen, lang andauernden Impulsen stimuliert wurden, wachten die Mäuse auf. Wenn die Forscher langsame, rhythmische Impulse verwendeten, hatten die Mäuse einen tieferen und erholsameren Schlaf. Wenn die Nervenzellen blockiert wurden, hatten die Mäuse dagegen einen schlechten Schlaf und erholten sich nicht so gut.

Die Forscher hoffen nun, diese Erkenntnisse auf Menschen und entsprechende Schlaftherapien anwenden zu können.

Diese Nachricht wurde am 13.06.2018 im Programm Deutschlandfunk Nova gesendet.