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StartseiteAus Kultur- und SozialwissenschaftenGießener Studenten treffen "Landshut"-Überlebende01.12.2016

Gelebte GeschichteGießener Studenten treffen "Landshut"-Überlebende

Diana Müll war 19 als sie Opfer der "Landshut"-Entführung am 13. Oktober 1977 wurde. Ein Terror-Kommando entführte das Flugzeug, um inhaftierte Terroristen der RAF in Deutschland freizupressen. Sie erschossen den Kapitän, drohten an, Passagiere zu erschießen und die Maschine zu sprengen. Gießener Studenten haben Diana Müll zu den Ereignissen von damals befragt.

Von Hans Rubinich

Die am 13. Oktober 1977 auf dem Flug von Mallorca nach Frankfurt/Main von vier Terroristen entführte Lufthansa Maschine "Landshut" auf dem Flughafen von Mogadischu. Fünf Besatzungsmitglieder und 82 Passagiere befinden sich in der Gewalt der Terroristen. Mit der Aktion sollen elf Angehörige der Rote Armee Fraktion (RAF) aus deutscher Haft sowie zwei in der Türkei festgehaltene Palästinenser freigepresst werden. | Verwendung weltweit (A0009_dpa)
Entführte "Landshut" in Mogadischu (A0009_dpa)
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Vor knapp 40 Jahren, am 13. Oktober 1977, entführte ein sogenanntes palästinensisches Befreiungs-Kommando die Lufthansa-Maschine Landshut auf ihrem Flug von Palma de Mallorca nach Frankfurt. Nach einigen Zwischenstopps erreicht die Maschine nach fünf Tagen die somalische Hauptstadt Mogadischu. Ziel der Aktion war es, inhaftierte Terroristen der Roten Armee Fraktion in Deutschland freizupressen. In diesen fünf Tagen erschossen die Terroristen den Flugkapitän. Sie drohten an, Passagiere zu erschießen und die Maschine in die Luft zu sprengen, sollten ihre Forderungen nicht erfüllt werden.

Unter den Passagieren war auch die damals 19-jährige Diana Müll aus Mittelhessen. Studenten der Justus-Liebig-Universität Gießen haben Diana Müll in ihr Politik-Seminar eingeladen und zu den Ereignissen von damals befragt.

"Umgegangen bin ich damit sehr, sehr schwer. Ich habe das erst mal verdrängt. Ich hatte nie gedacht, dass ich in meinem Leben psychische Probleme bekomme. Das kommt schleichend."

"Das heißt, der normale Alltag war nicht mehr möglich?"

"Der musste möglich sein. Schlimm war es, wenn ich allein war. Dann kriegst du Herzrasen, Panikattacken und kalten Schweiß. Ich hatte überall Pfützen auf der Haut. Und dann kam die nächste Stufe. Kopfkissen genommen, Autoschlüssel genommen und aus dem Haus gerannt - nachts um vier, um drei, zu allen möglichen Zeiten. Und bin zu meiner Freundin gefahren.

Dann habe ich angefangen, in meiner Wohnung alle Schranktüren aufzulassen. Dann kam eine Freundin und hat gesagt: Sag mal,weshalb stehen bei dir alle Schranktüren offen? Ich habe gesagt: Ich habe immer Angst, dass da einer im Schrank sitzt und rauskommt. Und dann hat sie gesagt: Hier – jetzt ist Schluss."

Die Studenten haben von der RAF weder in der Schule noch in ihrem Studium etwas gehört

Die Studenten in Gießen haben sie nun eingeladen in ihr Seminar zum linken Terrorismus in Deutschland. Sie studieren alle Politik. Seit einigen Monaten beschäftigen sie sich intensiv mit der jüngsten Geschichte der Bundesrepublik, mit der sogenannten Roten Armee Fraktion. Eine Zeit, von der sie weder in der Schule noch in ihrem bisherigen Studium etwas gehört hatten. Und nun haben sie tausend Fragen, wie etwa die Studentin Anna Gonzales:

"Ich war geschockt. Das wusste ich nicht mit den RAF-Terroristen. Ich musste mich erst mal festhalten. Dann habe ich recherchiert. Auch mit der Landshut. Das war unser Referat. Da habe ich nächtelang durchgemacht. Und Sachen herausgefunden, die ich vorher gar nicht wusste. Und ich auch nie gedacht hätte, dass es mal passieren würde."

Es ist das Deutschland der 70er-Jahre, in der linke Terroristen dem deutschen Staat den Krieg erklärten. Sie überfielen Banken, zündeten Bomben und erschossen Vertreter von Staat und Wirtschaft.

"Sie wollten dem Staat die Fratze vom Gesicht reißen. Und bei allem, was man noch sagen kann: Dieser Staat war kein faschistischer Staat, er ist auch keiner geworden. Obwohl viel Fatales und Demokratie-Widriges geschehen ist."

So der emeritierte Professor für Politik und Sozialwissenschaften Klaus Fritsche. Er hat viele Jahrzehnte an der Justus-Liebig Universität Gießen Politik gelehrt und den Fachbereich geleitet. Rückblickend meint er: 

"Es war eine Sache, die in der Bundesrepublik in allen Teilen in der Bevölkerung eine große Aufregung verursacht hat. Und es gab sehr gespaltene Meinungen darüber, in Teilen auch der Linken, zu der ich gehörte, indem die weitaus große Mehrheit sagte: Mit der Gewalt, mit dem Terrorismus ist eine Marke überschritten, die nicht überschritten werden darf. Und ich kann nur rückblickend auch sagen: Es war für ein linkes Potenzial in der Bundesrepublik eine blanke Katastrophe. Und die Spaltung, die dadurch in der linken Bewegung aufgetreten ist, die ist ja niemals wieder aufgehoben worden."

Es beginnt mit einer harmlosen Urlaubsreise

Diana Müll ist heute Mutter einer erwachsenen Tochter und betreibt ein Kosmetikstudio in Gießen. Vor 40 Jahren gewann sie eine Misswahl. Der erste Preis war eine Reise nach Mallorca. Zusammen mit anderen Mädchen feierte sie ausgelassen eine Woche auf der Mittelmeer-Insel. Auf dem Rückflug von Mallorca nach Frankfurt am Main stürmen palästinensische Terroristen plötzlich das Cockpit der Maschine.

"Ich glaube, wir waren so eine dreiviertel Stunde, eine Stunde unterwegs. Ein Pärchen saß vor uns. Eines direkt neben mir. Und die sind aufgesprungen. Und die läuft vorne weg. Und er mit der Pistole hinterher. Sie hatte eine Handgranate. Die habe ich erst nicht gesehen. Da habe ich gedacht: Das ist ein Ehekrach. Und dann haben die wild geschrien. Da habe ich gedacht: Sind die bekloppt? Wie führen die sich auf?"

"Sie haben gar nicht an eine Entführung gedacht. Wann war denn so der Umschwung, also wie sie wussten: Das ist kein Spaß mehr?"

"Das kam relativ schnell. Die sind dann – wie die alle vier vorne waren- in die erste Kabine. Da hat er die Stewardess zur Seite geschubst, und dann hat er das Mikrofon genommen und über das Mikrofon laut Anweisungen gegeben. Und dann haben sie erst mal den Vorhang vorgemacht. Damals war das Cockpit noch offen."

Kati Schneider, Anna Gonzales, Daniel Mayer, Diana Müll und Nora Farfar (v.l.) (Hans Rubinich)Diana Müll (2.v.r.) hat das Attentat auf die "Landshut" überlebt. Ebenfalls im Bild: Kati Schneider, Anna Gonzales, Daniel Mayer und Dund Nora Farfar (v.l.) (Hans Rubinich)

Der Anführer der Terroristen nennt sich Machmud. Niemand der Passagiere hatte mit einer Entführung gerechnet. Flugzeug-Entführungen gab es damals kaum. Nur langsam wird klar, was die Entführer vorhaben.

Zitat Tagesschau:

"Hier ist das Deutsche Fernsehen mit der Tagesschau. Eine Linien-Maschine der Lufthansa ist seit heute Nachmittag in der Gewalt von Entführern. An Bord sind 86 Passagiere, überwiegend Urlauber und die fünfköpfige Besatzung. Bei der Nachrichten-Organisation Reuters ging am Abend die Erklärung einer bisher unbekannten Organisation ein, in der es hieß: Die Aktion soll den Forderungen der Entführer des Arbeitgeber-Präsidenten Schleyer Nachdruck verleihen."

Deutschland im Herbst 1977. Terroristen der sogenannten Roten-Armee-Fraktion erschüttern die Republik seit Jahren mit Terrorakten. Es gelingt zwar, die Führungsriege festzunehmen, doch Mitglieder der sogenannten Zweiten Generation machen weiter.

Sie entführen den Arbeitgeber-Präsidenten Hans Martin Schleyer. Ihre Forderung: Die in Deutschland inhaftierten Top-Terroristen der Roten Armee Fraktion sollen freigelassen werden. Andernfalls wird Schleyer erschossen. Die Bundesregierung geht darauf nicht ein, spielt auf Zeit. Die palästinensischen Terroristen in der Lufthansa-Maschine arbeiten mit der RAF zusammen. Sie drohen die Maschine in die Luft zu sprengen, sollte die Bundesregierung nicht nachgeben.

Diana Müll soll erschossen werden

Diana Müll: "Wir hatten ja nichts zu essen, nichts zu trinken fünf Tage. Du fällst dann irgendwann in ein Delirium. Du sackst einfach weg. Du weißt nicht, wann du geschlafen hast. Du weißt gar nicht: Bist du wach? Ist das real? Und nach so vielen Stunden. Und auch kein Sauerstoff. Da bauen die Leute einfach ab. Erst lagen sie, dann hingen sie in ihren Sesseln. Und was dich auch richtig richtig runterzieht, das ist die permanente Todesangst. Das raubt dir alle Kraft.

Die normale Brutalität sah so aus, dass er einfach durch den Gang gegangen ist. Er kam stolz von vorne und ist da einfach durchgegangen. Und wenn er dich angeguckt hat, musst du davon ausgehen, dass er dir den Knauf von der Pistole jetzt ganz brutal auf den Kopf haut. Einfach so. Und das haben alle vier gemacht, wenn sie durch sind."

Am dritten Tag landet die Maschine nach einigen Zwischenstopps in Dubai. Die Klimaanlage ist ausgefallen. Die Mittagshitze steigt auf 60 Grad. Die Passagiere sind schweißgebadet und halb verdurstet. Machmud, der Anführer der Terroristen, will weiter fliegen.

"Und dann sollte die Maschine aufgetankt werden. Und da hat der Tower gesagt: Wir tanken die Maschine nicht auf. Dann haben die angefangen zu drohen, dass sie anfangen die ersten Passagiere zu erschießen. Und wir mussten uns vor Machmud hinknien, er hat uns Nummern gegeben und gesagt: Ich rufe euch gleich zum Erschießen."

Diana soll als erste erschossen werden.

"Machmud hatte dir ja auch die Pistole an den Kopf gehalten. Was hast du in diesem Moment gedacht?"

"Ich habe in der Tür gestanden. Und dann hat er mit dem Tower gesprochen. Und hat gesagt: letzte Chance. Und da haben die gesagt: Wir tanken die Maschine nicht auf. Und dann hat er gesagt: Gut, dann erschieße ich jetzt Diana, 19 aus Gießen. Und dann stand er da und hat mir die Pistole an die Schläfe gehalten. Und auch ganz komisch, seit Jahren habe ich an dieser Stelle keinen Schmerz mehr. Ist das nicht verrückt? Ich kann mir eine Nadel da reinstechen. Da passiert nichts.

Dann habe ich gemerkt: Jetzt wird es ernst. Und draußen schien die Sonne. Und dann hat er angefangen zu zählen von 10 auf 0.

Und dann habe ich gedacht. Du hast nur noch 10 Sekunden Zeit. Du musst ganz schnell überlegen. Was ist wichtig noch? Erst mal verabschieden. Da habe ich mir in Gedanken ganz schnell die Gesichter von meinen Geschwistern, von meiner Mutter, meiner Oma, meinem Opa, die habe ich alle so schnell gesehen und Adieu gesagt.

Und dann habe ich gedacht: Was willst du als Letztes sehen? Und dann habe ich Machmud angesehen. Und dann habe ich gedacht: Nee, das kann nicht das Letzte sein, was du siehst in deinem Leben. Dann habe ich gedacht: Guck raus. Die Sonne scheint. Und dann habe ich auch schon die Augen zugemacht. Und dann war er auch schon bei null. Es ging alles ganz ganz schnell. Dann habe ich gewartet. Und dann hat der Tower geschrien. Wir tanken auf – bei null."

Für die Passagiere sei klar gewesen: Kanzler Schmidt würde nie auf die Forderungen eingehen

Diana Müll kommt mit dem Leben davon. Doch noch sind alle Geisel in der Gewalt der Entführer. Sie drohen weiter die Maschine in die Luft zu sprengen, sollte die Bundesregierung unter Kanzler Helmut Schmidt nicht nachgeben und die inhaftierten Terroristen in Deutschland freilassen. Für die Passagiere im Flugzeug sei es von Anfang an klar gewesen: Schmidt würde niemals auf die Forderungen der Terroristen eingehen – so Diana Müll. Die Studierenden können das kaum nachvollziehen, wollen es genauer wissen, wie etwa der Student Daniel Mayer:

"Und Diana, genau da anknüpfend, Du standest ja unter einem immensen Druck. Unter einer ständigen Todesangst. Versuch' dich doch mal in die Lage der 19-jährigen Diana zu versetzen. Bist du damit einverstanden, dass Helmut Schmidt zur damaligen Zeit die Terroristen nicht freilässt, auch wenn es deinen Tod bedeutet hätte?"

"Ich glaube, es gibt viele, die mir das nicht so ganz glauben. Gaby, die Stewardess hat damals auch eine Ansprache gehalten und hat Schmidt eine Nachricht zukommen lassen. Dass das Leben so vieler Menschen in Deutschland nichts mehr wert ist. Natürlich hat sie Recht. Aber ich habe immer Helmut Schmidt Recht gegeben. Weil ich über Jahre mitbekommen habe, was diese Bande angestellt hat."

"Auch wenn das bedeutet, dass die Entführer dann alle umgebracht hätten und in die Luft gesprengt hätten?"

"Ja. Das war mir klar."

Am fünften Tag landet die Maschine in der Hauptstadt von Somalia, in Mogadischu. Eine Spezialeinheit des damaligen Bundesgrenzschutzes, die GSG 9, stürmt in der Nacht das Flugzeug. In einem Schusswechsel sterben drei der vier Terroristen. Alle Passagiere überleben. Auch die Terroristin Andrawes Soulhaila. Sie sei besonders brutal gewesen, erinnert sich Diana Müll:

"Die anderen würde ich als Handlanger bezeichnen. Die Terroristin Andrawes war es auf keinen Fall. Ich habe die oft verglichen mit einer KZ-Wärterin oder so in der Art."

Sie knebelte auch die Passagiere.

"Ich hatte das große Glück, dass es bei mir nicht ganz so schlimm war. Aber ich habe oft mit meiner Freundin gesprochen, die ein paar Reihen weg saß, also danach. Ihr liefen die Tränen minutenlang. Sie hat gesagt, die Hände waren beide schwarz gewesen. Sie hatte wirklich Angst gehabt, dass sie ihre Hände verliert. So schlimm hat sie die geknebelt."

Die überlebende Terroristin Andrawes Soulhaila vor Gericht

Das Gericht in Somalia verurteilt die überlebende Terroristin Andrawes Soulhaila zunächst zu 20 Jahren Haft, doch ein halbes Jahr später wird sie in den Irak abgeschoben. In den nächsten Jahren heiratet sie, wechselt oft den Wohnort. Schließlich gewährt ihr die norwegische Regierung 1991 politisches Asyl. Drei Jahre später spüren sie deutsche Fahnder auf. 1995 kommt es zum Prozess in Deutschland. Diana Müll sagt als Zeugin aus. Ihre Mutter begleitet sie. In einer Verhandlungspause begegnet sie ihrer ehemaligen Peinigerin.

"Da kam sie auf mich zu, und da habe ich gedacht: Oh Gott, laufe nicht durch. Das könnte eng werden. Und da habe ich zu meiner Mutter gesagt: Wenn sie jetzt kommt, ich glaube, ich trete ihr die Krücken weg. Und meine Mutter hat fast einen Herzinfarkt bekommen: Das kannst du nicht machen. Da habe ich gesagt: Ich kann alles. Natürlich kann ich das."

Das Gericht verurteilt Andrawes Soulhaila zu zwölf Jahren Haft: Nach zwei Jahren wird ihr erlaubt, ihre Strafe in Norwegen zu verbüßen. Und wieder zwei Jahre später entlässt sie die norwegische Regierung vorzeitig aus der Haft – aus gesundheitlichen Gründen, wie es heißt. Die Studierenden in dem Politik-Seminar finden die Strafe zu niedrig. Was Diana Müll erleiden musste, ging ihnen sehr nahe. Viele kommen nach der Veranstaltung zu ihr, wie auch die Studentin Nora Farfar:

"Ich finde das bewundernswert, wie du das hier alles so erzählst. Das hätte ich nicht erwartet. Es war so, als wäre es vor einer Woche passiert. Und dass du das so kannst. Ich wäre vermutlich jede zweite Minute in Tränen ausgebrochen. Und du bist so ein starker Mensch, und dass du das schaffst, ist eigentlich unglaublich." Sie sagt auch:

"Unsere Kommilitonen, die saßen da mit offenem Mund, als Diana schon erschreckende Dinge erzählt hat. Das sind Dinge, die eigentlich weit weg sind. Und dann kommt jemand, der sitzt neben dir und erzählt das so."

Diana Müll erinnert sich heute noch an jede Einzelheit. Ihr Trauma hat sie überwunden. Sie räumt allerdings ein:

"Wenn das nicht weggegangen wäre, hätte ich mich umgebracht. Der Verfolgungswahn hätte mich wirklich umgebracht. Ich habe gedacht: Ich sterbe mit 19 und jetzt bin ich 50 geworden. Und jetzt bin ich 58. Jeder Tag, den ich nach meinem 19. Lebensjahr gelebt habe, ist gut – egal was kommt."

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