Lebenszeit / Archiv /

 

Geliebt - gefürchtet - abgelehnt

Die Vater-Sohn-Beziehung

Moderation: Daniela Wiesler

Vater und Sohn: Sie sind Rivalen, messen ihre Kräfte, sie haben gleiche Gefühle, Sehnsüchte, Ängste. Das schafft Spannungen aber auch Nähe.
Vater und Sohn: Sie sind Rivalen, messen ihre Kräfte, sie haben gleiche Gefühle, Sehnsüchte, Ängste. Das schafft Spannungen aber auch Nähe. (AP Archiv)

Missverständnisse, Ansprüche, Auflehnung - die Beziehung zwischen Vätern und ihren Söhnen ist oft schwierig und voller Konflikte. Väter sind bedeutsam oder bedeutungslos, gut oder böse, autoritär oder gütig, selbstbewusst oder ohnmächtig, kompetent oder unfähig. Sie sind das Gegebene, die Söhne werden geboren und müssen sich mit ihren Vätern auseinandersetzen.

Die Identifikation mit dem Vater prägt fürs ganze Leben. Das gilt auch bei Ablehnung der Werte und Vorstellungen die oft als altmodisch empfunden werden.

Aber dennoch: Beides sind Männer, damit leben sie in einer Art Geheimbund, den sie sich nicht ausgesucht haben. Sie sind Rivalen, messen ihre Kräfte, sie haben gleiche Gefühle, Sehnsüchte, Ängste. Das schafft Spannungen aber auch Nähe.

Väter wollen ihren Söhnen etwas weitergeben, etwas hinterlassen. Ob materiell oder emotional. Und Väter wollen stolz sein auf ihre Söhne, und umgekehrt. Aber was ist, wenn beide ihren Erwartungen nicht entsprechen.

Als Mann präsentiert sich der Vater insbesondere seinem Sohn gegenüber als Vorbild. Er zeigt ihm, was er alles kann und wie stark er ist und versucht seinem Sohn auf verschiedene Weise klar zu machen, dass es wichtig für ihn ist, so groß und stark zu werden wie der Papa. Was macht einen Vater aus und warum ist das Verhältnis zwischen Vater und Sohn anders als zwischen Vater und Tochter?

Und wieder ist ihre Meinung, sind ihre Erfahrungen gefragt
Rufen Sie uns kostenfrei an zwischen 10:10 und 11:30 Uhr:
Tel: 00 800 4464 4464
Fax: 00 800 4464 4465
oder schreiben Sie uns:
E-Mail: dlf.Lebenszeit@dradio.de

Gäste der Sendung:

Andreas Lebert,
Chefredakteur der "Brigitte", Buch-Autor

mit Sohn
Benjamin Lebert
Schriftsteller

Prof. Dr. Horst Petri
Nervenarzt, Arzt für Kinder- und Jugendpsychiatrie, Psychoanalytiker
familienhandbuch.de

Telefoninterview:

Telefoninterview
Dr.rer.oec. Thomas Siefer
Berater für Familienunternehmen
www.siefer.ag/

Gisela Freisinger, Autorin
Hubert Burda - Der Medienfürst

Weiterführende Links:

Sohn sein ist eine heikle Angelegenheit (Cicero)

Vater-Sohn-Konflikte (Planet-Wissen)

Das online-Familienhandbuch

Die Zeit: Männerbund fürs Leben

Literatur:

Gisela Freisinger
Hubert Burda - Der Medienfürst
Campus-Sachbücher
EAN 9783593374178

Stephan Lebert + Andreas Lebert
Anleitung zum Männlichsein
S.Fischer-Verlag
ISBN 978-3-10-042503-4

Prof. Dr. med. Horst Petri
Das Drama der Vaterentbehrung
Herder-Verlag

Horst Petri
Väter sind anders
Kreuz-Verlag

Prof. Dr. Horst Petri
Bloß nicht zuviel Liebe
Kreuz-Verlag
ISBN: 3783127807
EAN: 9783783127805

Beitrag hören

 
 
Dradio Audio
Kein Audio aktiv
 
 
 
 
 

Für dieses Element wird eine aktuelle Version des Flash Players benötigt.

Lebenszeit

Familienfest und TraditionWelche Bedeutung hat Weihnachten heute?

Der Weihnachtsmann und ein Elf in einem schneebedeckten Wald.

Die Heiligen Drei Könige machten es vor, und die meisten in Deutschland, ob Christen oder nicht, machen es ihnen bis heute nach: Zu Weihnachten gibt es Geschenke. Aber mit Weihrauch und Myrrhe ist es nicht mehr getan. Im Schnitt kauft jeder Geschenke für mehr als 200 Euro.

MigrationMit türkischen Wurzeln in Deutschland

Eine muslimische Frau mit Kopftuch geht zwischen Passanten durch die Innenstadt in Duisburg.

Seit mehr als 50 Jahren leben MigrantInnen in erster, zweiter und mittlerweile auch dritter Generation in Deutschland. Etwa drei Millionen Menschen haben ihre familiären oder religiösen Wurzeln in der Türkei.Ihre Eltern und Großeltern kamen, um zu arbeiten, um Geld zu verdienen und um dann wieder in ihre Heimat zurückzukehren.

Familienplanung Die Debatte um "Social Freezing"

Das Monitorfoto zeigt das Einbringen einer Samenzelle in eine Eizelle mittels Mikropipette unter dem Mikroskop.

Für viele klingt das, was Facebook und Apple ihren Mitarbeiterinnen unterbreiten, wie ein unmoralisches Angebot: Eizellen einfrieren, von der Firma finanziert, um so der biologischen Uhr ein Schnippchen zu schlagen. Ein Angebot, das in der deutschen Wirtschaft Anklang finden könnte?