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StartseiteMarkt und MedienGemeinsam für Internetfreiheit01.12.2012

Gemeinsam für Internetfreiheit

Jungpolitiker wollen Leistungsschutzrecht stoppen

"Mach mit, verteidige Dein Netz", mit diesem Slogan startete Google in dieser Woche eine Kampagne gegen das umstrittene Leistungsschutzrecht, das Donnerstagnacht im Bundestag auf der Tagesordnung stand.

Lasse Becker im Gesprächmit Bettina Köster

Ein Computerbildschirm mit den Icons gängiger Software-Programme (Stock.XCHNG / Philippe Ramakers)
Ein Computerbildschirm mit den Icons gängiger Software-Programme (Stock.XCHNG / Philippe Ramakers)

Anwesend waren da zwar kaum Abgeordnete, dafür wurde die Debatte im Netz umso intensiver geführt. Die Netzgemeinde wehrt sich nämlich heftig gegen das geplante Gesetz, das die Nutzung von Presseartikeln durch Suchmaschinen regeln soll.

Christoph Keese, leitender Manager beim Axel Springer Verlag hat kein Verständnis für die Aufregung und sagte im Deutschlandfunk:

"Die Vorwürfe, die in der Kampagne erhoben werden, sind einfach schlicht nicht zutreffend. Es geht nicht darum, dass das Gesetz festlegen würde, wie viel Geld bezahlt werden soll. Sondern das Gesetz sagt einfach sehr simple, dass Verlage vorher gefragt werden müssen, bevor man Texte, Fotos und Videos gewerblich kopiert. Es geht nur um gewerblich. Das war es auch schon. Es wird keine Gebühr festgelegt, kein Geldrahmen festgelegt, es heißt einfach nur, bitte vorher fragen, bevor etwas gewerblich genutzt wird. Das sollte eigentlich das Natürlichste der Welt sein."

Aber geht es wirklich nur um das vorher fragen? Und warum stellen die Jugendorganisationen der Parteien alle geschlossen das geplante Leistungsschutzrecht komplett infrage. Darüber spricht Bettina Köster mit dem Bundesvorsitzenden der Jungen Liberalen Lasse Becker.

Das vollständige Gespräch mit Lasse Becker können Sie mindestens bis zum 2. Mai 2013 in unserem Audio-on-Demand-Player hören.

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