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GenitalverstümmelungMehr als 13.000 Mädchen in Deutschland bedroht

Ein 19-jähriges Mädchen aus Somalia liegt im Krankenhaus Waldfriede in Berlin in ihrem Bett. Sie kämpft mit schweren Folgen von Genitalverstümmelung, die sie als kleines Kind erlitten hat. (pa/dpa/Kastl)
Ein 19-jähriges Mädchen aus Somalia liegt im Krankenhaus Waldfriede in Berlin in ihrem Bett. Sie kämpft mit schweren Folgen von Genitalverstümmelung, die sie als kleines Kind erlitten hat. (pa/dpa/Kastl)

In Deutschland sind nach Angaben der Frauenrechtsorganisation "Terre des Femmes" etwa 13.000 Mädchen akut von Genitalverstümmelung bedroht.

Das sind rund 4.000 Kinder mehr als noch vor einem Jahr. Die Organisation begründet dies mit dem Zuzug aus Ländern wie Eritrea, Somalia und dem Irak. Zudem steige die Zahl der Frauen, die Opfer von Genitalverstümmelung wurden. Sie liege bei etwa 58.000. - In Deutschland steht die sogenannte Mädchenbeschneidung unter Strafe. Die Verstümmelung wird jedoch in vielen afrikanischen und einigen asiatischen Ländern praktiziert.