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Mittwoch, 13.12.2017
StartseiteHörspielErste Nacht letzte Nacht19.04.2014

George Tabori zum 100.Erste Nacht letzte Nacht

Anschließend: "Structure in Emotion"

Eine Theatergruppe sitzt während eines Sandsturms in Israel fest und versucht, unter widrigsten Umständen eine Aufführung vorzubereiten: Regisseur Bernini inszeniert die Kreuzigung Jesu so authentisch wie möglich.

Von George Tabori und Jörg Jannings

Lesung und Gespräch mit George Tabori (r.) und Jörg Jannings im Jahr 2002 (DeutschlandRadio - Jonas Maron)
Lesung und Gespräch mit George Tabori (r.) und Jörg Jannings im Jahr 2002 (DeutschlandRadio - Jonas Maron)

Die Leidensgeschichte des jüdischen Volkes soll nicht erinnernd empfunden, sondern im Moment der Aufführung von Schauspielern und Publikum miterlebt werden. Wie man auf dem Theater abstrahiert, mit Symbolen arbeitet, wird zum Problem. Das Publikum soll in die rituelle Handlung einbezogen werden. Blutopfer (Tötung des Osterlamms) und die Kreuzigungsszene deuten die testamentarische und die jüngste Geschichte an.

George Tabori, 1914 in Budapest geboren, emigrierte 1933 über Wien und Prag nach London, übersiedelte 1945 in die USA, seit 1975 ist sein Lebensmittelpunkt Deutschland. Bedeutender Theatermacher, Dramatiker, Theaterleiter.

Aus dem Amerikanischen: Ursula Grützmacher-Tabori
Regie: Jörg Jannings
Musik: Klaus Buhlert
Mit: George Tabori, Klaus Fischer, Branko Samarovski, Brigitte Röttgers, Otto Sander u.a.

Produktion: RIAS Berlin/NDR 1986
Länge: 89’30

Anschließend: "Structure in Emotion" - Der Bassist und Komponist Avishai Cohen aus Tel Aviv
Vorgestellt von Karl Lippegaus 

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