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GesellschaftRenten werden immer länger gezahlt

Als Miniaturfiguren sind zwei Senioren auf Euro-Münzen zu sehen  (dpa/Jens Büttner)
"Man muss den Leuten jetzt die Wahrheit sagen!" (dpa/Jens Büttner)

Innerhalb der vergangenen 20 Jahre ist die durchschnittliche Dauer des Rentenbezugs um 3,6 auf 19,6 Jahre gestiegen.

Grund dafür sei vor allem, dass die Lebenserwartung stetig zugenommen habe, sagte der Vorsitzende des Bundesvorstandes der Deutschen Rentenversicherung Bund, Gunkel, der Deutschen Presse-Agentur. In Berlin tagt heute das Parlament der Rentenversicherung.

Mit Blick auf die steigende Lebenserwartung rief der CDU-Wirtschaftsrat die Union auf, die Bürger auf eine längere Lebensarbeitszeit einzustimmen. Man müsse den Leuten jetzt die Wahrheit sagen, sagte Generalsekretär Steiger der "Rheinischen Post". Es müsse künftig länger gearbeitet werden, sonst werde es nicht gehen. Der Rentenbeitrag könne nicht erhöht werden, das würde alle überfordern. Im Jahr 2021 müssten schon über 100 Milliarden Euro Steuermittel für die Rente aufgebracht werden. Damit blieben als Optionen eine Koppelung des Renteneintrittsalters an die Lebenserwartung und das freiwillige längere Arbeiten, führte der Generalsekretär aus.