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StartseiteKulturfragen"Reiche Länder sollten sich zur Hilfe verpflichtet fühlen"21.12.2014

Gesundheitsökonomie"Reiche Länder sollten sich zur Hilfe verpflichtet fühlen"

Serie: Krisenherde und Katastrophen

Der Philosoph Thomas Pogge plädiert für eine gerechtere Gesundheitsökonomie. Gerade die reichen Länder sollten sich zur Hilfe verpflichtet fühlen. Denn Medikamente gegen Ebola wären nach dem derzeitigen System für arme Länder nahezu unerschwinglich.

Thomas Pogge im Gespräch mit Stephan Detjen

Helfer in Freetown bergen ein Ebola-Opfer (AFP / Francisco Leong)
Helfer in Freetown bergen ein Ebola-Opfer (AFP / Francisco Leong)
Weiterführende Information

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Die Ebola-Epidemie ist weitgehend aus den Schlagzeilen verschwunden. Doch auch wenn die Neuinfektionen in Ländern wie Liberia zurückgehen, weil internationale Hilfe im Land ist, grassiert die Seuche weiter. Sierra Leone hat wegen der Epidemie alle öffentlichen Weihnachts- und Silvesterfeiern verboten. Bislang sind insgesamt knapp 7000 Menschen an Ebola gestorben.

Der Philosoph Thomas Pogge lehrt an der Universität in Yale und sieht sein Fach als praktische Wissenschaft. Sein Projekt des „Health Impact Fund" will die Entwicklung und Verteilung wirksamer Medikamente auch für die armen Länder voran treiben.

Pogge plädiert, etwa in seinem Buch „Weltarmut und Menschenrechte", unter anderem für eine gerechtere Gesundheitsökonomie. Gerade die reichen Länder sollten sich zur Hilfe verpflichtet fühlen. Denn Medikamente gegen Ebola wären nach dem derzeitigen System für arme Länder nahezu unerschwinglich. Im Gespräch mit Stephan Detjen erklärt er das Modell.

Das komplette Gespräch können Sie als Audio nachhören.

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