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Giftpfeile aus dem Hinterhalt

Die Kunst der Intrige

Von Stephanie Rapp und Käthe Jowanowitsch

Intrigen wird es wohl immer geben (Stock.XCHNG / Sanja Gjenero)
Intrigen wird es wohl immer geben (Stock.XCHNG / Sanja Gjenero)

Die Geschichte der menschlichen Zivilisation ist voll von Intrigen. Beispiele für Intrigen in der Literatur gibt es viele: von der biblischen Geschichte des Bruderzwistes zwischen Jakob und Esau über das Trojanische Pferd in Homers "Odyssee", Schillers "Kabale und Liebe", Choderlos de Laclos "Gefährliche Liebschaften" bis zu Frederic Forsythes "Der Schakal".

Immer hat die Intrige den Zweck, andere zu schädigen und die eigene Position zu verbessern - sei es im Alltag, in der Liebe, im Beruf. Dabei bedient sie sich der unterschiedlichsten Mittel: Verkleidung und Verstellung, Gerücht und üble Nachrede, Betrug, Verrat, Bestechung, Spionage.

Intrige ist auch ein Mittel der Politik. Machiavellis "Il Principe" ist ein Handbuch der politischen Intrige und Pflichtlektüre moderner Machtmenschen. Wie ist die Intrige moralisch einzuordnen?

Wo genau verläuft die Grenze zwischen List und Hinterlist? Kann der Zweck die Mittel heiligen? Ist eine Intrige gegen Diktatoren legitim? Und was ist dran an dem Vorurteil, dass Frauen intriganter sind als Männer?


Regie: Rolf Mayer
DLF 2008

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