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Globales ExperimentDer sicherste Ort für Raupen

Eine grüne "Kleine Wiesenvögelchen (Coenonympha pamphilus)" Raupe bewegt sich über die Rückenlehne einer roten Parkbank. (dpa/Arno Burgi)
Eine grüne "Kleine Wiesenvögelchen (Coenonympha pamphilus)" Raupe. (dpa/Arno Burgi)

Als Raupe sollte man möglichst nah an den Polen leben - denn dort ist für sie die Gefahr am geringsten, gefressen zu werden.

Zum Äquator hin nimmt dieses Risiko hingegen kontinuierlich zu. Das ist das Ergebnis eines internationalen Forscherteams, das seine Studie im Fachmagazin Science veröffentlicht hat. 40 Wissenschaftler hatten fast 3.000 giftgrüne Raupen aus Knetmasse rund um den Globus verteilt, auf sechs verschiedenen Kontinenten und in unterschiedlichen Höhen.

Nach einigen Tagen haben sie die Raupen wieder eingesammelt und die Spuren, die Fressfeinde darauf hinterlassen haben, untersucht. Die Gefahr für Raupen, in der Arktis gefressen zu werden, ist demnach acht Mal geringer als in den Tropen in Äquatornähe. Auch mit zunehmender Höhe über dem Meeresspiegel nimmt die Gefahr, gefressen zu werden, für die Beutetiere ab.