Das Feature / Archiv /

 

Gold!

Eine Wertschätzung

Von Rilo Chmielorz

Eine Goldader im Stollen einer ehemaligen Goldmine im brasilianischen Barockstädtchen Ouro Preto
Eine Goldader im Stollen einer ehemaligen Goldmine im brasilianischen Barockstädtchen Ouro Preto (picture alliance / dpa / Ralf Hirschberger)

Während der Preis für die Feinunze Gold an den internationalen Märkten noch anzusteigen scheint, steigt Sven Kreher mit Gummistiefeln in die Göltzsch und leitet einen Goldflimmerwäscherkurs im Vogtland.

Auch dort schießen Gold-An- und Verkaufsläden wie Pilze aus dem Waldboden respektive städtischem Asphalt. Aber was ist Großmutters Goldring wirklich wert? Soll er verhökert werden, obwohl man Oma am Totenbett versprach, ihn niemals zu versetzen?

Und was ist mit Großvaters ausgefalztem Goldblech, das sich nun im Tresor einer Bank befindet?

Zwei junge Schwaben, Weik & Friedrich, ehemals Turbokapitalisten, heute Vermögenssicherer, bestehen darauf: Gold ist und bleibt eine Versicherung gegen die fallenden Papiergeldwerte. Das müssen sie einem gewissen F. Tiggemann nicht dreimal sagen. Der verbuddelt die sauer verdienten Golddukaten in der Erde seines Gartenbaubetriebs. Die Autorin ihrerseits kann der Versuchung nicht widerstehen, Berlins einzigen Goldautomaten anzuzapfen.


Regie: die Autorin
SWR/DLF 2012



Mehr bei deutschlandradio.de

Beitrag hören

 
 
Dradio Audio
Kein Audio aktiv
 
 
 
 
 

Für dieses Element wird eine aktuelle Version des Flash Players benötigt.

Das Feature

Wirtschaft"You are not a loan!"

Zu sehen ist ein Dollarschein vor einer amerikanischen Flagge.

Als im September 2008 die US-Investmentbank Lehman Brothers zusammenbrach, wurde der Gesamtwert aller Schulden weltweit mit 160 Billionen Dollar beziffert. Ein Wert, der das globale Bruttoinlandsprodukt um das Dreieinhalbfache überstieg.

Kriegsgeschichten Lin und Eberhard

Die 1952 in die DDR übergesiedelte niederländische Sängerin Lin Jaldati singt in Jena, undatiertes Foto.

Eberhard Rebling, Jahrgang 1912, Pianist, Musikwissenschaftler, Antinazi, emigriert 1936 nach Holland. In Den Haag trifft er die jüdische Revuetänzerin und Kommunistin Lin Jaldati und verliebt sich unsterblich. Durch Lin lernt Eberhard das jiddische Liedgut kennen.

MetropoleDer relative Wert des Schönen

Bikini-Haus an der Budapester Straße (rechts) – gegenüber liegt der Breitscheidplatz mit der Gedächtniskirche.

"Am beschaulichen Meyerinckplatz lässt sich die Geburt des enragierten und erzürnten Bürgers beobachten", sagt Michael Naumann, ehemals sozialdemokratischer Staatsminister für Kultur und Medien, jetzt bürgerbewegt im eigenen Wohnviertel.