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StartseiteMusik-PanoramaMusikalisches Erdbeben24.07.2017

Grundton D 2017 - Konzert und Denkmalschutz Musikalisches Erdbeben

1519 verteidigte Martin Luther vor päpstlichen Vertretern in Leipzig seine Thesen. Das Ereignis ging als "Leipziger Disputation" in die Geschichte ein. Während eines Festgottesdiensts sang der Thomanerchor damals eine spektakuläre Messe. Möglicherweise die Missa "Et ecce terrae motus" von Antoine Brumel.

Am Mikrofon: Claus Fischer

Das Ensembles Amarcord (Martin Jehnichen)
Eines der beiden Vokalensembles bei "Grundton D": amarcord. (Martin Jehnichen)

Bis heute ist nicht zweifelsfrei geklärt, um welches Meisterwerk es sich tatsächlich gehandelt hat. Aber Wissenschaftler vermuten, dass es Brumels "Erdbebenmesse" war. Sie erklang im Rahmen der Deutschlandfunk-Benefizreihe "Grundton D" 2017 beim Konzert in Eggenfelden. Mit amarcord und Calmus sangen erstmals zwei Spitzenvokalensembles gemeinsam, die beide ihre Wurzeln im Leipziger Thomanerchor haben. Authentischer geht es kaum!

Antoine Brumel
Missa "Et ecce terrae motus" für zwölf Stimmen
sowie weitere Vokalwerke 

Calmus Ensemble
amarcord

Aufnahme vom 7. Juli 2017 aus der Stadtpfarrkirche St. Nikolaus in Eggenfelden/Bayern

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