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Härte 10

Vom Diamantenfieber

Von Regina Kusch und Andreas Beckmann

Minenarbeiter suchen nach Diamanten in einer Diamantenmine in Koidu in Sierra Leone
Minenarbeiter suchen nach Diamanten in einer Diamantenmine in Koidu in Sierra Leone (AP)

Schöne Frauen lieben seit jeher schöne Edelsteine. Von Cleopatra über Marie Antoinette bis zu Katharina der Großen wird vielen Herrscherinnen eine Schwäche für Diamanten nachgesagt. Und reiche Männer fanden stets Gefallen daran, Frauen damit zu schmücken oder ihre eigene Macht zu demonstrieren.

Der größte Diamant aller Zeiten, der "Cullinan", wurde in mehr als 100 Teile aufgespalten.

Der indische "Koh-i-Noor" liegt heute im Tower of London.

Geschichten von Diamanten sind oft Krimis, nicht nur in Filmen wie "Der rosarote Panther".

Bürgerkriege wie in Sierra Leone oder Angola konnten nur so lange geführt werden, weil die Konfliktparteien ihre Waffen aus Diamantenkäufen finanzierten.

Menschenrechtsorganisationen organisieren deshalb Kampagnen gegen "Blutdiamanten".

An der Börse in Antwerpen dürfen solche Steine offiziell nicht gehandelt werden.
Doch die notwendigen Zertifikate sind schnell gefälscht.
Seit der Finanzkrise sind die Diamantenpreise erneut kräftig gestiegen.


Regie: Rolf Mayer
DLF 2011

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