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StartseiteQuerköpfeZu Haus beim Ding in Fürth05.10.2016

Hausbesuch bei Matthias Egersdörfer Zu Haus beim Ding in Fürth

Eine Figur wie frisch vom Tresen gezapft: Stieren Blicks spinnt er das Gegenüber ein mit endlosen, abstrusen Geschichten, die sich im Detail verlieren und immer wieder in Beschimpfungen und heftigen Wutausbrüchen münden. Geschichten über Kindheit und Eltern, Wollwürste und Spinnen, Kaffee und Bademäntel. Unleidig, humorlos und völlig übersäuert.

Von Sabine Fringes

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Der fränkische Kabarettist Matthias Egersdörfer sitzt auf einer Bühne schaut in die Kamera. (picture alliance / dpa - Daniel Karmann)
Matthias Egersdörfer mimt auf der Bühne mit Vorliebe den unangenehmen Zeitgenossen - und das Publikum hat seinen Spaß daran. (picture alliance / dpa - Daniel Karmann)

Im Alltag würde man einen weiten Bogen um diesen Zeitgenossen machen. Auf der Bühne bringt Matthias Egersdörfer seit gut einem Jahrzehnt mit seiner Figur des grantelnden Franken das Publikum zum Lachen - und die Jurys zu Verleihungen von Preisen.

Nicht nur im süddeutschen Raum heimst Matthias Egersdörfer seit 2007 immer wieder diverse Kabarett-, Comedy- und Kleinkunstpreise ein. "Falten und Kleben", "Ich meins doch nur gut" und "Vom Ding her" - heißen die Titel seiner Programme mit denen er zwischen "Anstalt" und "Mitternachtsspitzen" in jeder wichtigen Kabarett-Sendung zu sehen ist. Und spätestens seitdem er im Franken-Tatort den Leiter der Spurensicherung gibt, ist er auch einem breiten Fernsehpublikum ein Begriff. Ein Besuch bei Matthias Egersdörfer zu Hause in Fürth.

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