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StartseiteSpielweisenStrawinskys "Apollon Musagète"15.03.2017

Heimspiel - Die Deutschlandradio-Orchester und - ChöreStrawinskys "Apollon Musagète"

"Igor Strawinsky ist ein Chamäleon", sagt Dirigent Ingo Metzmacher. "Immer wieder hat er sich verwandelt und doch blieb er stets er selbst. Ganz ähnlich wie bei Picasso: Auch er hat seinen Stil etliche Male geändert, und dennoch verrät jedes Bild, dass es von Picasso ist."

Am Mikrofon: Frank Kämpfer

Der russische Komponist Igor Strawinsky in einer historischen Fotografie aus den 1960er Jahren (picture alliance / dpa / UPI Media)
Musikalisches Chamäleon: Igor Strawinsky (picture alliance / dpa / UPI Media)

Strawinskys Wandlungsfähigkeit bei gleichzeitiger Stiltreue stellt die Ballettmusik "Apollon musagète" von 1928 unter Beweis. Das kammermusikalisch besetzte Streichorchesterwerk ist von der Klangwelt eines martialischen "Sacre du Printemps" weit entfernt: Versatzstücke aus Barock und Vorklassik, gehüllt in einen transparenten Streicherklang, erzeugen ein Bild der Reinheit, der Helligkeit, der tänzerischen Eleganz. "Trotzdem ist Strawinsky hier unverkennbar herauszuhören", meint Ingo Metzmacher: "Die Schärfe liegt in den dynamischen Kontrasten, den harten Akzenten und den präzisen Rhythmen. Das Deutsche Symphonie-Orchester Berlin ist mit seinem Potenzial, extrem klar und durchsichtig zu spielen, wie gemacht für eine Interpretation dieses selten aufgeführten Werks."

Igor Strawinsky
Apollon Musagète

Deutsches Symphonie Orchester Berlin
Leitung: Ingo Metzmacher

Aufnahme vom 14. Dezember 2016 in der Berliner Philharmonie

Mit einem Beitrag von Leonie Reineke: Ingo Metzmacher probt und dirigiert Strawinsky

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