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Hilfsmittel zur Sternforschung

Damond Benningfield

Heutzutage erforschen Astronomen die Sterne mit elektronischen Kameras, Radioantennen und Riesenteleskopen. Diese ausgefeilten Apparate haben ihren Ursprung in einfachen Hilfsmitteln – in Instrumenten, die eine Revolution im Verständnis der Gestirne auslöste.

Eines der ersten astronomischen Instrumente war die Armille, mit der man die Daten der Tagundnachtgleichen und den Stand der Sonne über dem Horizont ablesen konnte. In ihren Einsatzmöglichkeiten war dieses einfache Gerät jedoch begrenzt.

Man brauchte ein mobiles Messinstrument, mit dem man jedes Himmelsobjekt an jeder Himmelsposition bestimmen konnte.

In der Armillarsphäre kombinierte man zwei bewegliche Kreise: einen waagerechten, um die Positionen der Objekte am Horizont zu erfassen, und einen senkrechten, um ihre Höhe zu bestimmen. Skalen auf jedem Ring ermöglichten es den Astronomen, Positionen von Sonne, Mond, Planeten und Sternen genau zu bestimmen.

Bereits von dem griechischen Wissenschaftler und Philosophen Ptolemäus ist bekannt, dass er mit der Armillarsphäre arbeitete. Das war vor etwa 1900 Jahren. Seine Schriften verraten viel über die astronomischen Kenntnisse im Altertum.

Auch Seefahrer verwendeten Armillarsphären, um ihre Schiffe auf den Weltmeeren richtig zu navigieren. Beispielsweise führte Ferdinand Magellan vor fünf Jahrhunderten seine Schiffe um die Welt – mit Hilfe einer Armillarspäre.

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