Freistil / Archiv /

 

Himmelslandschaften

Über die Faszination der Wolken

Von Achim Hahn

Es gibt nicht nur blaue Wolken am Himmel
Es gibt nicht nur blaue Wolken am Himmel (Jan-Martin Altgeld)

"Wie langweilig wäre das Leben, wenn wir jeden Tag auf einen blauen Himmel schauen müssten!", sagt der Brite Gavin Pretor-Pinney, Gründer der "Cloud Appreciation Society", der Vereinigung zur Wertschätzung der Wolke. Denn Wolken sind mehr als nur ein meteorologisches Phänomen.

Für Wolkengucker sind sie Poesie der Natur, ein watteweiches Himmelskino. Völlig kostenlos und für manche besser als jede Therapie. Wolken faszinieren die Menschen und motivieren sie zum fantasievollen, luftigen Betrachten dieser unfassbaren Himmelslandschaften.

Dabei ist der Anfang jeder Wolke schlicht feuchte Luft, die kondensiert und Wassertröpfchen bildet und schließlich mitunter zu bedrohlichen Wolkengebirgen anwachsen kann, um tonnenschwer über uns hinwegzugleiten.

Ein Feature über Menschen, für die Wolken alles andere sind als eine Metapher für schwere Zeiten oder der schlichte Speicherplatz einer Computercloud.

Beitrag hören

 
 
Dradio Audio
Kein Audio aktiv
 
 
 
 
 

Für dieses Element wird eine aktuelle Version des Flash Players benötigt.

Freistil

Themenwoche "Ware Welt"Wer hat das Sagen im öffentlichen Raum?

Überwachungskameras an einer Hauswand des Schleswig-Holsteinischen Landtags in Kiel.

Vor der eigenen Haustüre beginnt der öffentliche Raum. Eigentlich gehört er uns allen, doch er wird beherrscht von Straßenverkehr, Hinweisschildern, Plakaten und Überwachungskameras. Kommerzielle und politische Interessen dominieren ihn zunehmend.

Themenwoche "Ware Welt"Genug ist nie genug - Von der alltäglichen Gier

Auf einem Bauzaun ist in großen Buchstaben "Gier frisst Hirn" geschrieben.

Gierige Banker sind in aller Munde. In regelmäßigen Abständen gesellen sich reiche Steuerhinterzieher hinzu. Aber dann gibt es auch noch die "Normalos", die die Putzfrau schwarz beschäftigen, die Versicherung betrügen oder die Steuererklärung ein bisschen frisieren.

ZuckerDie Achse des Süßen - Eine kleine Kulturgeschichte des Zuckers

Ein Stück Zucker fällt in eine Tasse Kaffee.

Er kann trösten, aber auch terrorisieren: der Zucker. Er ist fast immer da, wenn wir ihn brauchen, aber oft auch, wenn wir ihn gar nicht haben wollen, zum Beispiel wenn er sich in der Wurst oder im Brot versteckt.