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Seit 10:10 Uhr Lebenszeit

Indien 25 Jahre nach WirtschaftsöffnungSagenhafte Erfolgsstorys und Sklaverei wie im Mittelalter

Manmohan Singh, der heute 83-jährige ehemalige Premierminister Indiens, gilt als der Vater des indischen Wirtschaftswunders. Anfang der 90er-Jahre hat er – damals noch Finanzminister - die Wirtschaft liberalisiert und sie für ausländische Investoren geöffnet. Doch der Wirtschaftsboom hat auch einen Migrationsboom ausgelöst - mit weitreichenden Folgen.


Streit um Glyphosat Fürchten wir uns vor dem falschen Gift im Essen?

In Deutschland und der EU wird über die Neuzulassung des Unkrautvernichters Glyphosat gestritten. Diese Woche sollen die 28 EU-Staaten darüber entscheiden. Es geht um eine mögliche Krebsgefahr - das Bundesinstitut für Risikobewertung hält sie für vergleichsweise gering. Viel gefährlicher für unser Essen seien Bakterien, Schimmelpilze, manche natürliche Gifte und mangelnde Küchenhygiene.


Integration von FlüchtlingenKampf um Anerkennung - auch nach Jahrzehnten in Deutschland

Zwischen 5.000 und 6.000 Menschen mit libanesischem Hintergrund leben in Essen. 1.000 von ihnen besitzen nur eine Duldung - und können abgeschoben werden. Viele der Geduldeten sind sogar in Essen geboren - doch auch sie haben kaum Aussicht darauf, einen dauerhaften Aufenthaltstitel für Deutschland zu bekommen. Das liegt an einer paradoxen Situation, die der Gesetzgeber vorgibt.


Integration von FlüchtlingenEin Gesetz im Fadenkreuz der Kritik

Mitte April haben sich die Spitzen von Union und SPD auf ein Integrationsgesetz geeinigt. Die Eckpunkte Wohnsitzpflicht und Sanktionsdrohungen ernteten dabei viel Kritik. Der Entwurf sieht aber auch mehr Kurse für Zuwanderer vor. Bayern plant ein eigenes Integrationsgesetz. Zentrale Punkte sind unter anderem das Bekenntnis zur Leitkultur und das Erlernen der deutschen Sprache.


Sechs Monate nach den Anschlägen in ParisDie Normalität des Ausnahmezustands

Es war ein Schock für die französische Gesellschaft, als islamistische Attentäter vor einem halben Jahr in Paris 130 Menschen töteten. Heute, sechs Monate nach den Anschlägen, herrscht scheinbar wieder Normalität. Cafés und Bars sind geöffnet und rege besucht. Doch der damals verhängte Ausnahmezustand gilt noch immer. Zugleich protestieren Zehntausende Jugendliche - sie fühlen sich abgehängt und chancenlos.


Grün-schwarze Annäherung Wie aus Gegnern Partner werden

"Erstmals" ist das Wort der Stunde in Baden-Württemberg: Denn erstmals ist eine Frau, die aus der Türkei stammt, Präsidentin eines deutschen Landtags. Ebenfalls erstmals wird es eine grün-schwarze Landesregierung geben. Und erstmals muss die CDU unter Grün die Rolle des Juniorpartners einnehmen. Dass es einmal so kommen sollte, wäre vor wenigen Jahrzehnten wohl undenkbar gewesen.


Staatlich verordnete AnarchieVor 50 Jahren begann die chinesische Kulturrevolution

Am 4. Mai 1966 leiteten der Parteivorsitzende Mao Zedong und ihm getreue Kader der Kommunistischen Partei Chinas die "Große Proletarische Kulturrevolution" ein. Damit begann in der Volksrepublik eine Dekade staatlich verordneter Anarchie, die nicht nur einen großen Teil der kommunistischen Führungselite hinwegfegte, sondern alle Bereiche der chinesischen Gesellschaft ergriff.


Orbáns UngarnZwischenbilanz einer nationalkonservativen Wende

Viktor Orbán baute nach dem Wahlsieg seiner Fidesz-Partei vor sechs Jahren Ungarn nach seinen Wünschen massiv um. Einst angetreten gegen Korruption, blüht heute die Vetternwirtschaft. Der wirtschaftliche Aufschwung kam dabei stark durch Gelder der EU zustande - gegen die Orbán so gerne wettert. Und: Sein nationalkonservatives Politikmodell scheint auch außerhalb Ungarns an Attraktivität zu gewinnen.


AfD-ProgrammparteitagGratwanderung zwischen Populismus und Extremismus

Auf ihren Parteitag in Stuttgart will die AfD ihr Programm in Form gießen. Das könnte Aufschluss über die die allgemeine Ausrichtung der Partei geben, die bisher unklar ist: Denn sie bewegt sich in einem breiten Spektrum zwischen sozialpopulistischer Politik für die "kleinen Leute" und einem liberalen Nationalkonservativismus. Und auch dem Rechtsextremismus scheint sie nicht fern.


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Nächste Sendung: 27.05.2016 18:40 Uhr

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