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StartseiteInformation und Musik"Aus der Geschichte lernen die Leute nichts"01.01.2015

Historiker Wolfgang Benz "Aus der Geschichte lernen die Leute nichts"

"Ich bin so verzagt, wenn ich an die weltpolitische Situation denke", sagte der Historiker Wolfgang Benz im Deutschlandfunk. Ob die Begebenheiten im Nahen Osten oder der Russland-Ukraine-Konflikt: Da könne man nur verzweifelt sein.

Wolfgang Benz im Gespräch mit Michael Köhler

Der deutsche Historiker Wolfgang Benz (dpa / picture alliance / Marc Tirl)
Der deutsche Historiker Wolfgang Benz (dpa / picture alliance / Marc Tirl)
Weiterführende Information

Historiker Wolfgang Benz - "Abendland hat immer als Ausgrenzungsbegriff gedient"
(Deutschlandradio Kultur, Kompressor, 15.12.2014)

Homophobie - Benz: "Aufklärung tut immer noch not"
(Deutschlandfunk, Interview mit Historiker Wolfgang Benz, 04.02.2014)

Himmler-Briefe - "Penibler Spießer"
(Deutschlandfunk, Interview mit Historiker Wolfgang Benz, 25.01.2014)

Der 1941 geborene deutsche Geschichtswissenschaftler Wolfgang Benz ist als NS-Forscher und Zeithistoriker bekannt. Insbesondere ist sein Name mit der Leitung des Berliner Zentrums für Antisemitismusforschung verbunden, dem er über zwei Jahrzehnte vorgestanden hat. In zahlreichen Büchern hat sich Benz mit dem Dritten Reich, dem Holocaust und dem deutschen Widerstand befasst.

In drei Teilen des über einstündigen Gesprächs spricht Benz über seine Kindheit in der schwäbischen Provinz, über erste journalistische Versuche, aber auch über den Umgang der Deutschen mit der NS-Vergangenheit. Am Ende geht der Wissenschaftler dann auch noch auf die aktuelle politische Weltlage ein, die er mit Sorge aber zugleich auch mit Hoffnung betrachtet. Politische Tipps will er jedoch bewusst vermeiden. "Der Historiker hat seinen Beruf verfehlt, wenn er Handlungsanweisungen für eine bessere Zukunft gibt."

Das Interview mit Wolfgang Benz zum nachhören:  

 

Das gesamte Interview können Sie mindestens fünf Monate im Audio-Bereich nachhören.

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