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Seit 18:40 Uhr Hintergrund
StartseiteCorsoMusikstreaming zählt mit07.01.2014

HitparadenMusikstreaming zählt mit

Der Bundesverband der Musikindustrie zählt bei der Erstellung der Hitparaden ab sofort auch Musikstreamings. Das zeigt, wie ernst die Musikindustrie diesen neuen Vertriebsweg nimmt. Die Grundlagen für solche Entscheidungen liefern auch Wissenschaftler der TU Berlin, die untersuchen, wie in Deutschland Musik gehört wird.

Steffen Lepa im Gespräch mit Fabian Elsäßer

Ein Computzernutzer sitzt vor einem Bildschirm und hält einen Kopfhörer in der Hand. (picture alliance / dpa / Marc Tirl)
Immer mehr Musikliebhaber nutzen Musikstreamingdienste. (picture alliance / dpa / Marc Tirl)
Weiterführende Information

Streaming bringt kein Geld (DRadio Wissen, Medien, 5.8.2013)

Apple springt beim Musikstreaming auf (Deutschlandradio Kultur, Elektronische Welten, 11.6.2013)

Musik-Streamings: Titel also, die man nicht mehr einzeln kauft, sei es hysisch oder digital, sondern über einen abonnierten Internet-Dienstes wie Spotify hört. Gemietete Musik, wenn man so möchte.

Ab sofort fließen die Zugriffszahlen von Musikstreamingdiensten in die Erstellung von Hitparaden mit ein.

Das zeigt, wie ernst die Musikindustrie diesen neuen Vertriebsweg nimmt. Aber ist diese Revolution tatsächlich schon eine? Oder anders gefragt: verändert neue Technik zwangsläufig immer das Verhalten von Verbrauchern, in diesem Fall Musikhörern?

Wie in Deutschland Musik gehört wird, dieser Frage sind Wissenschaftler des Fachgebiets Audiokommunikation der TU Berlin in einer weltweit bisher einmaligen Studie nachgegangen. 2000 Menschen wurden im vergangenen Jahr in ausführlichen Einzelinterviews dazu befragt. 2015 soll es eine neue Umfrage geben – die bisherigen Forschungsergebnisse hat die TU inzwischen vorgelegt, und darüber sprechen wir mit dem Projektleiter Steffen Lepa.

 

Das vollständige Gespräch mit Steffen Lapa können Sie mindestens fünf Monate in unserem Audio-on-Demand-Angebot nachhören.

Äußerungen unserer Gesprächspartner geben deren eigene Auffassungen wieder. Deutschlandradio macht sich Äußerungen seiner Gesprächspartner in Interviews und Diskussionen nicht zu eigen.

 

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