Hörspiel / Archiv /

 

Hörspiel Der Hals der Giraffe

Nach dem gleichnamigen Roman von Judith Schalansky

Von Beate Andres

Kritiker Denis Scheck, Verlegerin Karin Schmidt-Friderichs und Autorin Judith Schalansky (Mitte) diskutieren während der Frankfurter Buchmesse 2012 (Deutschlandradio - Bettina Fürst-Fastré)
Kritiker Denis Scheck, Verlegerin Karin Schmidt-Friderichs und Autorin Judith Schalansky (Mitte) diskutieren während der Frankfurter Buchmesse 2012 (Deutschlandradio - Bettina Fürst-Fastré)

Anpassung ist alles, weiß Inge Lohmark. Schließlich unterrichtet sie seit mehr als 30 Jahren Biologie. Dass ihre Schule in vier Jahren geschlossen werden soll, ist nicht zu ändern - in der schrumpfenden Kreisstadt im vorpommerschen Hinterland fehlt es an Kindern.

Lohmarks Mann, der zu DDR-Zeiten Kühe besamt hat, züchtet nun Strauße, ihre Tochter Claudia ist vor Jahren in die USA gegangen und hat nicht vor, Kinder in die Welt zu setzen. Alle verweigern sich dem Lauf der Natur, den Inge Lohmark tagtäglich im Unterricht beschwört.

Als sie Gefühle für eine Schülerin der 9. Klasse entwickelt, die über ihre übliche Hassliebe für die Jugend hinausgehen, gerät ihr biologistisches Weltbild ins Wanken. Mit immer absonderlicheren Einfällen versucht sie zu retten, was nicht mehr zu retten ist.


Hörspielbearbeitung und Regie: Beate Andres
SWR 2012/ca. 70'



Mehr bei deutschlandradio.de

Produktion:

Beitrag hören

 
 
Dradio Audio
Kein Audio aktiv
 
 
 
 
 

Für dieses Element wird eine aktuelle Version des Flash Players benötigt.

Hörspiel

MitternachtskrimiDas Milliardengrab

Der Schauspieler Andreas Grothgar während einer Hörspielaufnahme im Studio am Mikrofon. (Radio Bremen / Wolfgang Seesko)

Tom Felski sitzt auf einem Milliardenberg. Er sitzt fest, tief unter der Erde, und es scheint keinen Ausweg zu geben. Zwei spektakuläre Fälle hatten ihm das Vertrauen der Mächtigen eingebracht. Sein neuer Auftraggeber ist die Bundesregierung.

Hörspiel am SamstagNachtgeschwister, provisorisch

Martina Gedeck, die Schauspielerin beim Night Train to Lisbon Photocall im Rahmen der 63. Internationale Filmfestspiele Berlin Berlinale am 13.02.2013. (imago / APress)

Die Begründung der Jury der Darstellenden Künste: "Nachtgeschwister, provisorisch" ist ein ganz besonderer literarischer Dialog - ein In-Beziehung-Setzen von Literatur, eine Chronik und Aufarbeitung der Beziehung einer westdeutschen Autorin und eines ostdeutschen Schriftstellers.

Lothar Trolle Judith

Der deutsche Autor Lothar Trolle im Gespräch mit der Hörspielredakteurin Elisabeth Panknin in einem Studio im Deutschlandfunk, Köln. Januar 2014.  (Maximilian Schönherr / CC-BY-3.0)

Judith, das ist die Geschichte einer Frau – und sie wird nicht neu erzählt, an sie wird im Hörspiel nur erinnert, ("... aber wenn ich von der Vergangenheit erzähle, von was anderem erzähle ich da, als von dem, was bald passieren wird." Marguerite Duras).