Hörspiel / Archiv /

 

Hörspiel Die Züge hinter den Wäldern

Zum 80. Geburtstag des Autors

Von Jürgen Becker

Das Erinnern und die Bespiegelung der Gegenwart stehen im Mittelpunkt des Stücks.
Das Erinnern und die Bespiegelung der Gegenwart stehen im Mittelpunkt des Stücks. (AP)

Ein Mann erinnert sich an die Zeiten, in denen er am Rand der Heide wohnte und das Rauschen der Züge hinter den Wäldern vernahm. Wie in einem Kaleidoskop tauchen Stimmen aus der Vergangenheit auf...

Da ist der Großvater, der Lokführer war und dem Kind Fotos aus der Kriegszeit zeigte, der Onkel, der, scheinbar als Handlungsreisender, das gesamte Gleisnetz der Reichsbahn befuhr, da ist die erste Modelleisenbahn und da sind die Tante und ihre Erzählungen von Massenflucht und dunklen Waggons.

Zugleich wartet ein altes Ehepaar auf einem Bahnsteig auf einen Mann, der nicht kommt. Sie streiten sich, sie beschimpfen sich und suchen nach Gründen für das Ausbleiben des lange Ersehnten.

Im Zentrum des Hörstückes steht einmal mehr das Erinnern, die Bespiegelung der Gegenwart durch die Vergangenheit.


Regie: Walter Adler
Mit Rosel Zech, Rosemarie Fendel, Hermann Lause, Hans-Peter Hallwachs u.a.
WDR/SWF 1998/57'49


anschließend: Nachrichten aus der Dämmerung
Ein Streifzug durch die Welt von Jürgen Becker
Von Christian Linder



Mehr bei deutschlandradio.de

Produktion:

Beitrag hören

 
 
Dradio Audio
Kein Audio aktiv
 
 
 
 
 

Für dieses Element wird eine aktuelle Version des Flash Players benötigt.

Hörspiel

Hörspiel des MonatsVersuch über die kaskaische Steppe. Lieder aus Stalins Lager

Die Autoren Olga Martynova und Oleg Jurjew (r.)

Begründung der Jury der Akademie der Darstellenden Künste: Was gibt es Schöneres, als gut erzählten Geschichten zu lauschen?

25 Jahre Mauerfall Kosemund

Die Schauspielerin Ursula Karusseit liest während den Hörspielaufnahmen im Studio.

Es ist kalt im Winter 1989/90. Bauer Kosemund hat nach einer Kneipentour durch Westberlin die letzte S-Bahn verpasst. Ihm bleibt nur ein Fußmarsch durch die Nacht Richtung Osten. Auf der Landstraße wird er Zeuge einer Verfolgungsjagd, die in einer Schießerei endet.

ErinnerungenWiedersehen mit Brideshead

Der britische Schriftsteller Evelyn Waugh im Jahre 1961.

Schloss Brideshead, der barocke Landsitz der Marchmains, einer alten aristokratischen Familie katholischen Glaubens: Hauptmann Charles Ryder wird 1944 mit seiner Einheit überraschend dorthin versetzt. Für ihn ist es ein Wiedersehen mit Brideshead, das wehmütige Erinnerungen heraufbeschwört.