Hörspiel / Archiv /

Hörspiel From A to X

West-östlicher Divan: Utopie und Wirklichkeit

Von John Berger

Stacheldraht vor blauem Himmel
Stacheldraht vor blauem Himmel (Stock.XCHNG / Robert Aichinger)

Xavier ist verurteilt, zweimal lebenslänglich, und seine Geliebte A'ida schreibt ihm Briefe. Die Magie ihrer Worte – eine Beschwörung der Lust und des Lebens – ist stärker als die Gefängnismauern.

Das Schreiben stärkt ihren Widerstand gegen Gewalt und Zerstörung.

Auf der Rückseite der Briefe hat X seine Gedanken notiert. So entsteht ein heimlicher Dialog. Die Liebesgeschichte der beiden scheint im nahen Osten angesiedelt, könnte aber überall auf der Welt spielen, wo Diktatur und Willkür herrschen.

"Eine der zärtlichsten und ergreifendsten Geschichten, die ich seit Jahren gelesen habe." (Harold Pinter)

Aus dem Englischen von Hans-Jürgen Balmes

Bearbeitung und Regie: Ulrich Gerhardt

Komposition: Daniel Dickmeis

Mit Bibiana Beglau und Wolfgang Michael
DLF 2011/75'29 (Ursendung)



Mehr bei deutschlandradio.de

Produktion:

Downloads:

From A to X (pdf)
From A to X (Text)

 

Beitrag hören

 
 
Dradio Audio
Kein Audio aktiv
 
 
 
 
 

Hörspiel

MitternachtskrimiNachtschicht

Junge Frau ruht schlafend auf dem Sofa.

Der Forscher Ansgar Streiter hat eine Methode erfunden, durch Hormonsteuerung den Schlaf überflüssig zu machen. Seitdem füllen die Menschen die gewonnene Lebenszeit mit einer zweiten, sich kontinuierlich weiterentwickelnden Wirklichkeit aus, in der selbst die geheimsten Wünsche erfüllt werden. Eine Schranke verhindert die Durchmischung der beiden Welten.

PoesieBuus Halt Waterloo

Carmen-Maja Antoni im Studio am Mikrofon.

Erzählt wird die Geschichte einer Busfahrt. Das Unerhörte: Jedes einzelne Wort dieser Geschichte ist ein deutscher, österreichischer oder Schweizer Ortsname. In einen neuen Sinnzusammenhang gestellt, ergibt sich daraus ein Text, der skurril und hochkomisch und dabei voller Poesie ist.

KrimiGeister in Princeton

Daniel Kehlmann beim Studiobesuch von Deutschlandradio Kultur

Eine Aufbahrungshalle in Princeton, New Jersey, Januar 1978. Adele Gödel steht vor dem Sarg ihres Mannes. Während sie im Krankenhaus lag und sich von den Folgen einer Hüftoperation erholte, hat ihr Mann, Kurt Gödel, jede Nahrungsaufnahme verweigert, sich zu Tode gehungert aus Angst, vergiftet zu werden.