Hörspiel / Archiv /

 

Hörspiel From A to X

West-östlicher Divan: Utopie und Wirklichkeit

Von John Berger

Stacheldraht vor blauem Himmel (Stock.XCHNG / Robert Aichinger)
Stacheldraht vor blauem Himmel (Stock.XCHNG / Robert Aichinger)

Xavier ist verurteilt, zweimal lebenslänglich, und seine Geliebte A'ida schreibt ihm Briefe. Die Magie ihrer Worte – eine Beschwörung der Lust und des Lebens – ist stärker als die Gefängnismauern.

Das Schreiben stärkt ihren Widerstand gegen Gewalt und Zerstörung.

Auf der Rückseite der Briefe hat X seine Gedanken notiert. So entsteht ein heimlicher Dialog. Die Liebesgeschichte der beiden scheint im nahen Osten angesiedelt, könnte aber überall auf der Welt spielen, wo Diktatur und Willkür herrschen.

"Eine der zärtlichsten und ergreifendsten Geschichten, die ich seit Jahren gelesen habe." (Harold Pinter)

Aus dem Englischen von Hans-Jürgen Balmes

Bearbeitung und Regie: Ulrich Gerhardt

Komposition: Daniel Dickmeis

Mit Bibiana Beglau und Wolfgang Michael
DLF 2011/75'29 (Ursendung)



Mehr bei deutschlandradio.de

Produktion:

Downloads:

From A to X (pdf)
From A to X (Text)

 

Beitrag hören

 
 
Dradio Audio
Kein Audio aktiv
 
 
 
 
 

Für dieses Element wird eine aktuelle Version des Flash Players benötigt.

Hörspiel

CharakterisierungenZwei oder drei Porträts

Der Schriftsteller Helmut Heißenbüttel in seinem Borsflether Haus im Kreis Steinburg, aufgenommen am 17.6.1996. (picture-alliance / dpa / Kay Nietfeld)

Woraus setzt sich das Bild eines Menschen zusammen? Man kennzeichnet eine Person, indem man Eigenschaften benennt. Porträts entstehen dadurch, dass man solche Sätze summiert. Diese Summierung kann gleichzeitig als das Gerede aufgefasst werden, das über eine Person in Umlauf ist.

MitternachtskrimiDas Milliardengrab

Der Schauspieler Andreas Grothgar während einer Hörspielaufnahme im Studio am Mikrofon. (Radio Bremen / Wolfgang Seesko)

Tom Felski sitzt auf einem Milliardenberg. Er sitzt fest, tief unter der Erde, und es scheint keinen Ausweg zu geben. Zwei spektakuläre Fälle hatten ihm das Vertrauen der Mächtigen eingebracht. Sein neuer Auftraggeber ist die Bundesregierung.

Hörspiel am SamstagNachtgeschwister, provisorisch

Martina Gedeck, die Schauspielerin beim Night Train to Lisbon Photocall im Rahmen der 63. Internationale Filmfestspiele Berlin Berlinale am 13.02.2013. (imago / APress)

Die Begründung der Jury der Darstellenden Künste: "Nachtgeschwister, provisorisch" ist ein ganz besonderer literarischer Dialog - ein In-Beziehung-Setzen von Literatur, eine Chronik und Aufarbeitung der Beziehung einer westdeutschen Autorin und eines ostdeutschen Schriftstellers.