Hörspiel / Archiv /

Hörspiel Radio Élysée. Aus Geschichte und Zukunft zweier Raumfahrernationen.

Hörspiel des Monats: Ein Überblick aus 384 Metern über Normalnull. Anschließend: "Space is the Place"

Von Liquid Penguin Ensemble

Mit großer Leichtigkeit wird dokumentarisches Material präsentiert und phantasievoll in eine neue Umlaufbahn geschossen.
Mit großer Leichtigkeit wird dokumentarisches Material präsentiert und phantasievoll in eine neue Umlaufbahn geschossen. (SSDL Kyushu)

In "Radio Élysée", dem neuen Hörspiel des Liquid Penguin Ensembles (Katharina Bihler und Stefan Scheib), werden aus dem kollektiven Bewusstsein verschwundene Ereignisse aus den frühen 60er-Jahren rekonstruiert und als Startpunkt für ein politisch-physikalisches Spiel benutzt.

Die Autoren lesen den Élysée-Vertrag zwischen Frankreich und der Bundesrepublik Deutschland, dessen 50-jähriges Bestehen gerade gefeiert wird, als Sammlung von Handlungsanweisungen und übersetzen diese in Fluxus-Aktionen.

Mit großer Leichtigkeit wird dokumentarisches Material präsentiert und phantasievoll in eine neue Umlaufbahn geschossen. (...) In ästhetischer Hinsicht schafft das Stück eine Situation, in der terrestrische und in der Schwerelosigkeit erzeugte Ereignisse ineinander aufgehen und die Radioformen Hörspiel und Feature miteinander verschmelzen. (...) Aus der Begründung der Jury

Regie: Katharina Bihler und
Stefan Scheib (Liquid Penguin Ensemble)
Text: Katharina Bihler
Komposition: Stefan Scheib
SR 2012/67'54

Anschließend:

"Space is the Place" - Sun Ra and his Intergalactic Arkestra
Vorgestellt von Karl Lippegaus



Mehr bei deutschlandradio.de

Produktion:

Beitrag hören

 
 
Dradio Audio
Kein Audio aktiv
 
 
 
 
 

Hörspiel

MitternachtskrimiNachtschicht

Junge Frau ruht schlafend auf dem Sofa.

Der Forscher Ansgar Streiter hat eine Methode erfunden, durch Hormonsteuerung den Schlaf überflüssig zu machen. Seitdem füllen die Menschen die gewonnene Lebenszeit mit einer zweiten, sich kontinuierlich weiterentwickelnden Wirklichkeit aus, in der selbst die geheimsten Wünsche erfüllt werden. Eine Schranke verhindert die Durchmischung der beiden Welten.

PoesieBuus Halt Waterloo

Carmen-Maja Antoni im Studio am Mikrofon.

Erzählt wird die Geschichte einer Busfahrt. Das Unerhörte: Jedes einzelne Wort dieser Geschichte ist ein deutscher, österreichischer oder Schweizer Ortsname. In einen neuen Sinnzusammenhang gestellt, ergibt sich daraus ein Text, der skurril und hochkomisch und dabei voller Poesie ist.

KrimiGeister in Princeton

Daniel Kehlmann beim Studiobesuch von Deutschlandradio Kultur

Eine Aufbahrungshalle in Princeton, New Jersey, Januar 1978. Adele Gödel steht vor dem Sarg ihres Mannes. Während sie im Krankenhaus lag und sich von den Folgen einer Hüftoperation erholte, hat ihr Mann, Kurt Gödel, jede Nahrungsaufnahme verweigert, sich zu Tode gehungert aus Angst, vergiftet zu werden.