Hörspiel / Archiv /

Hörspiel Roter Stern

Von Simone Schneider

Der Hochseedampfer Roter Stern - das Schiff der Utopie unter dem Sowjetemblem.
Der Hochseedampfer Roter Stern - das Schiff der Utopie unter dem Sowjetemblem. (Deutschlandradio - Daniela Kurz)

Das Schiff der Utopie unter dem Sowjetemblem: Der Hochseedampfer Roter Stern schwimmt zwischen Russland und Amerika, gesteuert von einer fantastischen Besatzung. Eine Arche der Neuzeit, deren Reise in den 20er-Jahren beginnt und heute endet, mit ihrem Untergang.

Der Idealstaat versinkt im Ozean, von nun an läuft die Geschichte rückwärts. Sie endet an einer Heerstraße. Krieg und Zerstörung ziehen vorbei, eskortiert von hungernden Menschen. Eine heimatlose Menschenschlange kriecht durch die Straßen der neuen Welt.

Regie: Ulrich Gerhardt
Mit Ulrich Matthes, Michael König, Krista Posch, Gustl Halenke, Traudl Haas, Gunter Berger, Joachim Höppner, Detlef Kügow, Hans Wyprächtiger, Lorenz Meyboden, Jan Eberwein
BR/SFB 1992 / 56’15 Minuten



Mehr bei deutschlandradio.de

Produktion:

Beitrag hören

 
 
Dradio Audio
Kein Audio aktiv
 
 
 
 
 

Hörspiel

MitternachtskrimiNachtschicht

Junge Frau ruht schlafend auf dem Sofa.

Der Forscher Ansgar Streiter hat eine Methode erfunden, durch Hormonsteuerung den Schlaf überflüssig zu machen. Seitdem füllen die Menschen die gewonnene Lebenszeit mit einer zweiten, sich kontinuierlich weiterentwickelnden Wirklichkeit aus, in der selbst die geheimsten Wünsche erfüllt werden. Eine Schranke verhindert die Durchmischung der beiden Welten.

PoesieBuus Halt Waterloo

Carmen-Maja Antoni im Studio am Mikrofon.

Erzählt wird die Geschichte einer Busfahrt. Das Unerhörte: Jedes einzelne Wort dieser Geschichte ist ein deutscher, österreichischer oder Schweizer Ortsname. In einen neuen Sinnzusammenhang gestellt, ergibt sich daraus ein Text, der skurril und hochkomisch und dabei voller Poesie ist.

KrimiGeister in Princeton

Daniel Kehlmann beim Studiobesuch von Deutschlandradio Kultur

Eine Aufbahrungshalle in Princeton, New Jersey, Januar 1978. Adele Gödel steht vor dem Sarg ihres Mannes. Während sie im Krankenhaus lag und sich von den Folgen einer Hüftoperation erholte, hat ihr Mann, Kurt Gödel, jede Nahrungsaufnahme verweigert, sich zu Tode gehungert aus Angst, vergiftet zu werden.