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Hörspiel Sabeth

Anschließend: Hörspielmagazin Extra - "Cinema Invisible" mit Karl Lippegaus

Eine junge Lehrerin, eine Bäuerin und ihre neunjährige Tochter Elisabeth berichten von einem seltsamen metaphysischen Erlebnis. In einer abgelegenen Gegend erscheinen menschengroße Raben, doch keine Tiere gewöhnlicher Art, sondern mit Fähigkeiten begabt, die der menschlichen Intelligenz überlegen sind.

Hörspiel von Günter Eich

Der deutsche Schriftsteller Günter Eich lehnt an einem Regal und blättert in einem Buch. Aufnahme von 1953.  (picture-alliance / dpa)
Der deutsche Schriftsteller Günter Eich schrieb neben Hörspielen auch Gedichte (picture-alliance / dpa)

Von ihnen ist nur noch einer, Sabeth genannt, nicht freiwillig zurückgeblieben und hat die menschliche Sprache erlernt. Die Lehrerin versucht, hinter die Geheimnisse von Sabeth zu kommen, teils aus wissenschaftlichen Gründen, aus Neugier, aber auch, um ihrem Schulleiter zu imponieren, den sie später heiratet, doch kommt sie über die Anfänge nicht hinaus. Es scheint, dass Sabeth mit dem Erlernen der menschlichen Sprache weitergehend seine Rabenfähigkeit und auch die Verbindung mit den Geschöpfen seiner Art verloren hat. Die Lehrerin meint, Sabeth vergesse täglich mehr von seinem Ursprung, während sich Elisabeth noch an wunderliche Erlebnisse mit Sabeth erinnern kann. Vor den Methoden gemeinsamer exakter Forschung des Schulleiters und der Lehrerin verschwindet Sabeth dann plötzlich ins Nichts.

Von Günter Eich
Arrangement: Winfried Zillig
Regie: Fränze Roloff
Mit Kurt Lieck, Annedore Huber, Ute Zschaler, Walter Andreas Schwarz, Heinz Schimmelpfennig, Traut Kutscha, Maria Fauser, Georg Bahmann

Produktion: hr2 1953
Länge: 70'10

Hörspielmagazin Extra
"Cinema Invisible" - Neue Jazz-CDs aus Frankreich
Mit Stephan Oliva, Bruno Angelini, 3MA, Sophia Domancich u.v.a.
vorgestellt von Karl Lippegaus

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