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Seit 03:30 Uhr Forschung aktuell






Angst davor, krank zu werden ...  (AP)

Krank im Internet, krank durch das Internet

Hörspiel-Autor Matthias Kapohl über seinen "Cyberchonder"

Die Risiken und Nebenwirkungen des world wide web untersucht das neue Hörspiel "Cyberchonder" von Matthias Kapohl. Im Mittelpunkt steht der technische Redakteur Frank Mol. Er schreibt und redigiert Beipackzettel. Tagsüber. Abends recherchiert er Krankheitssymptome im Internet. Bis er eines Tages nicht mehr zur Arbeit erscheint. Er ist krank. Sein Finger zittert. "Cyberchonder" ist das erste Hörspiel von Matthias Kapohl, der bisher vor allem als Regisseur gearbeitet hat.

Luftaufnahme von den Konzentrationslagern Gusen I und Gusen II mit Industrieanlagen und Steinbrüchen. (NARA)

Verdrängte Geschichte

Christoph Mayer über die Installation und das Hörspiel "Das unsichtbare Lager - Audioweg Gusen"

In der Nähe der österreichischen Stadt Linz liegt der Ort Gusen. 1939 entstand hier das größte Konzentrationslager Österreichs. Die Häftlingsbaracken, das Krematorium und die SS-Siedlung dehnten sich über den gesamten Ort und Teile der Nachbarorte aus. 37.000 Menschen wurden in Gusen ermordet. Dass man diesen Ort, anders als das nahe Mauthausen, heute nicht mit der Topographie des Terrors in Zusammenhang bringt, liegt daran, dass er nach dem Krieg wieder zu dem wurde, was er vorher war: ein Wohnort.


Die Architektur des Zeitalters ist das übergreifende Thema  (Stock.XCHNG / Jonathan Ogilvie)

Der Sound des Mittelalters

Ken Follets Bestseller "Die Tore der Welt" als zehnteiliges Hörspiel

Zu den Autoren, die sich auf historische Romane spezialisiert haben, gehört Ken Follett, der in seinem Roman "Die Säulen der Erde" das beschauliche Städtchen Kingsbridge zum Schauplatz romantischer Liebesgeschichten und architektonischer Sehnsüchte des 12. Jahrhunderts wie den Kathedralenbau macht. 200 Jahre später ist die Fortsetzung "Die Tore der Welt" angesiedelt.

Das Luftschiff Hindenburg über Manhattan 1937 (AP)

Drei Veranstaltungen zum gemeinsamen Hören und Diskutieren

Um "Krisen, Kriege, Katastrophen" geht es beim 7. Hörspielsymposion an der Eider

Wie Hörspiel und Feature heute mit Katastrophen, Krisen und Kriegen umgehen, will das 7. Hörspielsymposion an der Eider erkunden. Es ist mittlerweile zu einer Institution und einem begehrten Treffpunkt für Hörspielinteressierte geworden. Nicht zuletzt der idyllische Garten trägt dazu bei, der nach der Arbeit zu Gesprächen beim Wein einlädt.

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Hörspielvorschau

Robert Schoen (Deutschlandradio / Britta Passmann)

Hörspiel des MonatsDie verlorenen Söhne

Vor fast hundert Jahren beginnt Robert Schoens neues Hörspiel „Die verlorenen Söhne“. Am 9. März 1918 zählt der aus Tizi Ouzu in Algerien stammende Buhamad Azau ben Ali plötzlich bis zehn. Das Dokument dieses Ereignisses – eine Schellackplatte mit der Archivnummer PK 1229 – wird heute im Lautarchiv der Humboldt-Universität zu Berlin aufbewahrt. Ort der Aufnahme: das sogenannte Halbmondlager bei Wünsdorf in der brandenburgischen Heide südlich Berlins.

03.06.2017 | 20:05 Uhr

Der Schauspieler Ueli Jäggi während der Studioaufnahme. (Deutschlandradio / Bettina Fürst-Fastré)

Zum 100. Geburtstag von Gerhard MeierOb die Granatbäume blühen

"Die du wohnest in den Gärten, lass’ mich deine Stimme hören." Mit diesen Worten aus dem Hohelied beginnt der letzte Prosatext des Schweizer Schriftstellers Gerhard Meier (1917 - 2008). Sechs Jahrzehnte lebte der preisgekrönte Schriftsteller zusammen mit seiner Frau Dorli zurückgezogen im Haus seiner Kindheit in Niederbipp, dem Dorf am Südfuß des Jura, das zum poetischen Bezirk Amrain seiner Romane wurde.

10.06.2017 | 20:05 Uhr

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