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StartseiteCinchVon der Geoanthropophonie zum Steampunk06.09.2014

HörspielmagazinVon der Geoanthropophonie zum Steampunk

Wie das wohl klingt? Geo-Anthro...? Und wie hört sich schon eine Steampunk-Romanze an? Wäre die passende Musik für die Insel darunter? Kann man auch akustisch schmökern? Lauter Fragen, auf die das Hörspiel überraschende Antworten hat.

Von und mit Michael Langer

Der Autor und Regisseur Mauricio Kagel im elektronischen Studio des WDR im Jahre 1960. (WDR)
Der Autor und Regisseur Mauricio Kagel im Jahre 1960. (WDR)

In seinem Klassiker akustischer Kunst aus dem Jahr 1969 probte der Komponist Mauricio Kagel den "Aufnahmezustand". Wegweisend ist dieses Werk bis heute. Zum Verhältnis von Hörspiel und Neuer Musik stellte er im Gespräch mit Sabine Küchler grundsätzliche Überlegungen an. In seiner Steampunk-Romanze "Hugo der Wolf" fabuliert Ulrich Bassenge Ungeheuerliches vom Werwolf, wobei er ästhetisch dem Retro-Futurismus des Steampunk alle Ehre macht.

Als Meisterwerk des Fin de siècle wurde "Der große Meaulnes" erst lange nach dem Tod seines jungen Autors gefeiert. Aus Henri Alain-Fourniers Roman ist das gleichnamige Hörspiel entstanden, über das der Dramaturg Manfred Hess Auskunft gibt.

In seinem Hörstück "Insulae" huldigt Hartmut Geerken dem Schriftsteller und Philosophen Salomo Friedländer, der wußte wie man sich seine Trauminsel am besten selber schafft.

Außerdem stellen wir das Hörspiel des Monats Juli vor, und gleich zu Beginn dieser Sendung kommt die Autorin und Regisseurin Christine Nagel zu Wort, deren preisgekröntes Hörspiel "Nach dem Verschwinden" die Dichterin Ilse Aichinger in den Mittelpunkt rückt.

Cinch beginnt um 21 Uhr

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