Samstag, 19.08.2017

StartseiteKölner KongressIn darkness let me dwell 11.03.2017

HörspielperformanceIn darkness let me dwell

Lieder aus der Finsternis

"22. Juli. Nachts einen Orca-Angriff im Wedellmeer gehört. Seeleoparden, Krabbenfresserrobbe und die absteigenden 'Chirps' der Wedellrobbe. Plötzlich von fern das leise, hohe Klicken mehrerer Orcas, die mit Echoortung jagen. Irgendwann peilt ein Orca eines unserer Mikrophone an. Hellwach."

Von Merzouga

Polarnacht: Wissenschaftler arbeiten während der Eisstation auf dem Meereis.  (Alfred-Wegener-Institut, Helmhol)
"In darkness let me dwell - Lieder aus der Finsternis" wurde als Hörspiel des Monats Dezember 2016 ausgezeichnet. (Alfred-Wegener-Institut, Helmhol)
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Hörspiel des Monats In darkness let me dwell - Lieder aus der Finsternis

Kölner Kongress 2017

Kölner Kongress Unser Programm

// Samstag, 11. März, 20.00 Uhr, Kammermusiksaal

Wir befinden uns in der Antarktis. Vier Unterwassermikrofone des Alfred-Wegener-Instituts zeichnen hier rund um die Uhr die Unterwasserwelt des Weddellmeers auf. Unweit des Observatoriums PALAOA ist vor einhundert Jahren Sir-Ernest-Shackletons Trans-Antarktis-Expedition gescheitert. Auf einem Schlitten wollte er den antarktischen Kontinent durchqueren. Sein Schiff "Endurance" wurde vom Packeis zerstört, bevor er überhaupt landen konnte. Im Winter 2016 bricht das Forschungsschiff Polarstern erneut in die Antarktis auf.

Winter-Expedition - Die PolarsternPolarstern-WinterexperimentPolarstern-WinterexperimentPolarstern-WinterexperimentPolarstern-WinterexperimentPolarstern-WinterexperimentPolarstern-Winterexperiment

Ausgehend von den Unterwasseraufnahmen verbindet das Duo Merzouga die Fiktion einer modernen Expedition und Shackletons Geschichte mit einer elektro-akustischen Komposition. Am Übergang von Wasser, Eis und Luft lösen sich die Genregrenzen auf. Es berühren sich Hörspiel und Klangkunst, Geschichte und Gegenwart, Wissenschaft und zeitgenössische Musik. Und die Hörer tauchen ein in die unerhörte Klangwelt unter Wasser, die in der tiefen Finsternis unter dem Eis verborgen ist.

Bildergalerie zur Hörspielproduktion "In darkness let me dwell"Jean Paul Baeck, Hörspielproduktion "In darkness let me dwell"Christian Brückner, Hörspielproduktion "In darkness let me dwell"Lucas Niggli,Percussion -  Hörspielproduktion "In darkness let me dwell"Tobi Christl, Hörspielproduktion "In darkness let me dwell"Eva Pöpplein und Kiwi Hornung - Hörspielproduktion "In darkness let me dwell"Janko Hanushevsky, Hörspielproduktion "In darkness let me dwell"Tobi Christl, Hörspielproduktion "In darkness let me dwell" Kammermusiksaal DLFHörspielproduktion "In darkness let me dwell“: Ulrike SchwabBruno Winzen, Hörspeilproduktion "In darkness let me dwell"

  • Komposition & Regie: Merzouga
  • Mit Christian Brückner und Ulrike Schwab
  • Gesang: Tobias Christl
  • Schlagzeug: Lucas Niggli
  • E-Bass: Janko Hanushevsky
  • Elektronik: Eva Pöpplein
  • Videoinstallation: Luis Negrón van Griecken
  • Regieassistenz: Hanna Steger
  • Ton und Technik: Michael Morawietz, Hendrik Manook, Roman Weingardt
  • Komposition und Regie: Merzouga
  • Redaktion: Sabine Küchler
  • Produktion: DLF/HR 2016

Unterstützt durch die Filmstiftung NRW und die AG Ozeanische Akustik des Alfred-Wegener-Instituts

Eintritt frei. Einlass bis 19.45 Uhr.
Für diese Performance stehen nur eine begrenzte Anzahl an Plätzen zur Verfügung. Bei Interesse empfehlen wir rechtzeitiges Erscheinen. Da es sich um eine Live-Übertragung handelt, wird das Publikum gebeten, um 20.00 Uhr die Sitzplätze eingenommen zu haben.
Dauer: ca. 60 Minuten.

Das Spektogramm zeigt die Visualisierung der Klangereignisse, die von einem der vier Hydrophone des unbemannten Observatoriums PALAOA im Wedellmeer in der Antarktis aufgenommen wurden. (Alfred-Wegener-Institut )Das Spektogramm zeigt die Visualisierung der Klangereignisse, die von einem der vier Hydrophone des unbemannten Observatoriums PALAOA im Wedellmeer in der Antarktis aufgenommen wurden. (Alfred-Wegener-Institut )