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Seit 14:10 Uhr Deutschland heute
StartseiteSport am WochenendeInsolvenz zwingt zum Neuanfang23.01.2016

HSV HandballInsolvenz zwingt zum Neuanfang

Der HSV Handball wird nach der Insolvenz wohl in der Dritten Liga neu anfangen müssen. Handball-Experte Erik Eggers erklärt, welche Konsequenzen das für den Verein hat, und wer sonst noch Leidtragender ist.

Erik Eggers im Gespräch mit Matthias Friebe

Bessere Zeiten: Spieler des HSV Handball nach einem Sieg in der Champions League 2011 (AP)
Bessere Zeiten: Spieler des HSV Handball nach einem Sieg in der Champions League 2011 (AP)

Zunächst einmal die positive Botschaft: Erik Eggers ist sich sicher, "Der HSV Handball wird irgendwie weitermachen." Doch dafür geht es wohl erstmal zurück in Liga drei. Eggers sagt: "Es ist nahezu ausgeschlossen, dass der HSV Handball im kommenden Jahr im bezahlten Handball auftauchen wird." Die Szenarien für einen Verbleib unter den Proficlubs sieht er als unrealistisch an: sowohl eine Klage gegen die Insolvenz, als auch eine Fusion mit einem anderen Hamburger Verein.

Doch nicht nur für den HSV Handball selbst bringt das Aus Probleme. "Es ist fast ein k.o.-Schlag für die Bundesliga", sagt Eggers. Denn viele Mannschaften müssen nun wohl auf ausverkaufte Heimspiele gegen den Hamburger Verein verzichten. Nur einen Verein trifft es noch härter, findet Eggers: ""Die am meisten Geschädigte ist die GWD Minden. Hätte der HSV Handball nicht die zweifelhafte Lizenz bekommen, würden Minden in diesem Jahr Bundesliga spielen."

 

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