Sport am Wochenende / Archiv /

 

"Ich stimme normalerweise mit nichts überein!"

Sportgespräch: Einblicke in die Arbeit eines FIFA-Reform-Helfers

Joachim Eckert im Gespräch mit Philipp May

Der Richter Hans-Joachim Eckert ist Vorsitzender der rechtsprechenden Kammer der Ethik-Kommission der FIFA. (picture alliance / dpa -  Walter Bieri)
Der Richter Hans-Joachim Eckert ist Vorsitzender der rechtsprechenden Kammer der Ethik-Kommission der FIFA. (picture alliance / dpa - Walter Bieri)

Joachim Eckert ist seit Juni letzten Jahres oberster Richter der neuen, zweigeteilten FIFA-Ethikkommission. Eckert gilt als unabhängig und integer. Ist er genau der richtige Mann, um über die Machenschaften im korruptionsbelasteten Fußballweltverband zu urteilen? Oder wird der Deutsche als Feigenblatt für den Reformprozess missbraucht?

Vieles spricht für Letzteres, zumal der FIFA-Chefreformer, der Baseler Rechtsprofessor Mark Pieth, den Reformwillen innerhalb des Weltverbandes erst in dieser Woche öffentlich in Frage gestellt hat.

Hinweis: Das Gespräch können Sie bis mindestens 10. Juli 2013 als Audio-on-demand abrufen.

Beitrag hören

 
 
Dradio Audio
Kein Audio aktiv
 
 
 
 
 

Für dieses Element wird eine aktuelle Version des Flash Players benötigt.

Sport aktuell

Sportpolitik"Des Sportes nicht würdig"

Die Vorsitzende der Bundestagsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen, Katrin Göring-Eckardt, äußert sich am 01.04.2014 bei einer Pressekonferenz im Bundestag in Berlin nach der Fraktionssitzung der Partei zu aktuellen Themen. (dpa picture alliance / Bernd Von Jutrczenka)

Korruption, Gigantismus, Menschenrechtsverletzungen - Das sind die Begriffe mit denen vor allem in westlichen Demokratien Sportgroßveranstaltungen verbunden sind. Die Grünen wollen das ändern und über ihren Antrag diskutierte nun der Bundestag: Es ging um verbindliche Kriterien bei der Vergabe.

Anti-Doping-Gesetz"Kampfansage an alle, die dopen"

Bundesjustizminister Heiko Maas, SPD, im November 2014 (imago / commonlens)

Das Bundeskabinett hat das das Anti-Doping-Gesetz beschlossen. Profisportlern die des Dopings überführt werden, droht damit bis zu drei Jahren Haft. Der DOSB begrüßt das Gesetz zwar, hat aber inhaltlich einige Bedenken.

SportausschussMachtverlust für den DOSB? Emanzipation der Sportpolitik

Michael Vesper, Generaldirektor des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB) (imago stock&people)

Ein Anti-Doping-Gesetz, dazu Kritik am "Beratungsmonopol“ des organisierten Sports: Der Stellenwert des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB) schwindet – wenn da nicht die anstehende Olympia-Bewerbung wäre.