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In der Sackgasse?

Krise in der nordirischen Regierungskoalition

Von Martin Alioth

Der englische Premier Gordon Brown und sein irischer Amtskollege Brian Cowen (AP)
Der englische Premier Gordon Brown und sein irischer Amtskollege Brian Cowen (AP)

Der Friedensprozess in Nordirland ist in den vergangenen Jahren ein gutes Stück voran gekommen. Seit mehr als zwei Jahren arbeiten die einstmaligen Todfeinde in einer Regierungskoalition zusammen: In der nordirischen Autonomieregierung finden sich sowohl Vertreter der protestantischen DUP als auch der katholischen Partei Sinn Fein.

Doch der letzte Schritt hin zu einer umfassenden Selbstverwaltung bereitet Schwierigkeiten: Bislang gibt es keine Einigung darüber, wie und vor allem wann die Zuständigkeit für Polizei und Justiz - sie liegt derzeit noch bei der Zentralregierung in London - an Nordirland übergehen soll. Von einer Lösung scheint man noch weit entfernt.

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Europa heute

Die Türkei und der Völkermord an den ArmeniernKein Tabuthema mehr

Türken und Armenier halten am 24.04.2014 in Istanbul Schilder des ermordeten Journalisten Hrant Dink und anderer Opfer während der Gedenkfeier zum 99. Jahrestag der Massenmorde von Armeniern im Ottomanischen Reich. (picture alliance / dpa - Sedat Suna)

Die türkische Regierung verweigert weiterhin, den Völkermord an den Armeniern als solchen anzuerkennen. Doch in der Bevölkerung ist das Massaker kein Tabuthema mehr. In den letzten Jahren haben sich zahlreiche Versöhnungsinitiativen gebildet, vor allem Kulturschaffende aus beiden Ländern setzen sich mit dem Thema auseinander.

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