Wissenschaft im Brennpunkt / Archiv /

 

Installation mit Speckkäfer

Wie Restauratoren vergängliche Kunst über die Zeit retten

Von Martina Keller

Moderner Kunst droht oftmals schnellerer Verfall.
Moderner Kunst droht oftmals schnellerer Verfall. (AP)

Junge Kunst altert schneller. Sie rostet, gammelt, verblasst, löst sich auf. Materialien wie Schokolade, Gummi oder PVC stellen Museums-Konservatoren vor schwierigste Aufgaben, man kann sogar von einer neuen Wissenschaftsdisziplin reden. Ein Besuch im Rathgen Forschungslabor in Berlin und im Baseler Tinguely-Museum.

Was tun, wenn ein knallroter Gummipropf in einem Marmeladenglas zu zerfließen droht oder eine Installation vom Speckkäfer befallen wird? Wie hält man Fantasiemaschinen aus Knochen, Schrott und Federn am Laufen? Wissenschaftler im Rathgen Forschungslabor in Berlin und im Baseler Tinguely-Museum haben dem Verfall von Kunstwerken den Kampf angesagt.

"Manuskript zur Sendung:"

Installation mit Speckkäfer

"Weiterführende Links:"

Seiten des Deutschlandradios:


Porträt des Kunstrestaurators Johannes Noack (Profil vom 3.10.2011)

Ein Archäologe der Kunst - Porträt von Cyprien Gaillard (Fazit vom 28.9.2011)

Kunstkritiker warnt vor den Folgen des Reisens für Kunstwerke (Kultur heute vom 6.9.2011)

Restaurieren in ständiger Lebensgefahr (Fazit vom 24.7.2011)


Links ins Netz:


Rathgen-Forschungslabor in Berlin

Museum für Moderne Kunst in Frankfurt

Tinguely-Museum in Basel

International Network for the Conservation of Contemporary Art (INCCA)

Internationale Institute for Conservation of Historic and Artistic Works (IIC)

Documentation and Conservation of the Media Arts Heritage (DOCAM)

The Ghetty Conservation Institute

Beitrag hören

 
 
Dradio Audio
Kein Audio aktiv
 
 
 
 
 

Für dieses Element wird eine aktuelle Version des Flash Players benötigt.

Wissenschaft im Brennpunkt

Traum, Rausch, TodesnäheBeobachtungen am Rande des Bewusstseins

Das begehbare Kunstwerk "Labyrinth" des Berliner Künstlers Olaf Nicolai aus Pariser Straßenfegerbesen.

Die Nacht ist zum Schlafen da – und zum Träumen. Den Tag hingegen beherrscht unser waches Bewusstsein. Die Grenzen zwischen diesen drei Geisteszuständen lassen sich jedoch nicht so scharf ziehen, wie es zunächst den Anschein hat.

Computer Die Menschenversteher

Ein Teilnehmer des 30. Chaos Communication Congress (30C3) des Chaos Computer Clubs (CCC) sitzt in Hamburg mit seinem Laptop in einem Becken mit weichem Verpackungsmaterial.

Unsere Stimme verrät eine ganze Menge über uns: Alter, Geschlecht, Herkunft, Charakter, Stimmungslage. All das hören unsere Gesprächspartner ganz beiläufig aus ihr heraus, nicht aber Maschinen: Die taten sich bislang schwer mit dieser Kunst des Lauschens. Doch Wissenschaftler arbeiten daran auf Hochtouren.

Das VerbrechergehirnDie Neuvermessung des Bösen

Eine Frau betrachtet eine Magnetresonanztomographie-Aufnahme (MRT) eines menschlichen Gehirns.

James Fallon ist Professor für Neurowissenschaften an der Universität von Kalifornien in Irvine. Seit fast 20 Jahren befasst er sich mit den Gehirnen von Schwerverbrechern. Eines Tages nimmt der Forscher selbst als Kontrollperson an einer Alzheimerstudie teil. Als Fallon seine Ergebnisse bekommt, traut er seinen Augen kaum.