Die Nachrichten

Deutschlandfunk24 Die Nachrichten

Die Nachrichten

IntegrationsgipfelBundesregierung will "fördern und fordern"

13.06.2018, Berlin: Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU, r) spricht zum Auftakt des Integrationsgipfel im Bundeskanzleramt neben Staatsministerin Annette Widmann-Mauz (M) und Ferda Ataman (l), der Sprecherin der Migrantenorganisation, zu den Teilnehmern der Runde.  (dpa / Jens Büttner)
Mehr Teilhabe erwünscht: Ferda Ataman, Annette Widmann-Mauz und Angela Merkel (dpa / Jens Büttner)

Die Integrationsbeauftragte der Bundesregierung, Widmann-Mauz, hat auf dem Integrationsgipfel in Berlin einen neuen Nationalen Aktionsplan vorgestellt.

Dieser soll bestehende Programme und Angebote der Bundesministerien sowie der Länder, Kommunen und der Zivilgesellschaft bündeln und weiterentwickeln. Dabei soll er sich an den unterschiedlichen Phasen der Zuwanderung und des Zusammenlebens orientieren, angefangen bei möglichen Erwartungen an Deutschland über Ankommen, Sprachvermittlung, Integration in den Arbeitsmarkt und politisches Engagenment.

Bundeskanzlerin Merkel hob gleiche Chancen auf Teilhabe hervor. Sie stellte auch klar, dass es in Deutschland Regeln gebe, die nicht verhandelbar seien. Innenminister Seehofer hatte nicht an dem Gipfel teilgenommen. Er begründete dies mit einem Artikel der türkischstämmigen Journalistin Ataman, durch den er sich verunglimpft fühlt. Ataman hatte darin den aktuellen "Heimat"-Begriff kritisiert. Sie betonte nach dem Gipfel, dies sei auch die Heimat der Menschen mit Migrationspolitik und warnte davor, diese auszuschließen.

Diese Nachricht wurde am 13.06.2018 im Programm Deutschlandfunk gesendet.