Marktplatz / Archiv /

 

Internet für alle

Netzzugang mit Behinderung

Am Mikrofon: Philip Banse

Ein Braille-Keyboard ermöglicht Blinden den Zugang zum Computer
Ein Braille-Keyboard ermöglicht Blinden den Zugang zum Computer (AP Archiv)

Text lesen, Videos schauen, hier und da den Namen eintippen und ein paar Häkchen setzen, ein paar Klicks, ein bisschen Scrollen - für die Mehrheit der Menschen ist das Internet Alltag und einfach zu bedienen. Wer jedoch schlecht oder gar nicht sehen kann, keine Hände hat oder diese nicht bewegen kann, surft laufend gegen Mauern.

Dabei gibt es eine Fülle guter Werkzeuge, mit denen auch Körperbehinderte das Internet barrierefrei nutzen können. Philip Banse und seine Experten stellen wichtige Hilfsmittel vor, erläutert die Rechtslage und erklärt, was Webseiten-Betreiber tun können, um ihre Angebote für alle nutzbar zu machen.

Studiogäste heute waren

Raul Aguayo-Krauthausen, Die Sozialhelden, Berlin

Prof. Dr. Herbert Kubicek, Institut für Informationsmanagement (ifib), Bremen

Heiko Kunert, Blinden- und Sehbehindertenverein, Hamburg


Weitere Internetadressen aus der Sendung:

Biene-Award

wheelmap.org

Verordnung zur Schaffung barrierefreier Informationstechnik nach dem Behindertengleichstellungsgesetz (BITV)

Artikel zur BITV-Verordnung

Leidmedien.de

Anleitung, wie man sein Video bei YouTube mit Untertiteln versieht

Test für Barrierefreiheit

Twitmonger

WikiSign, Kollaborative Gebärdensprache-Bibliothek

Orte mit Internet-Zugang und Betreuung

KlickBlick See4me

kommhelp: Hilfe zur Selbsthilfe

ADRIANE - Linux für Blinde und Sehbehinderte

Web Content Accessibility Guidelines

Einfach teilhaben
Webportal für Menschen mit Behinderungen, ihre Angehörigen, Verwaltungen und Unternehmen

Beitrag hören

 
 
Dradio Audio
Kein Audio aktiv
 
 
 
 
 

Für dieses Element wird eine aktuelle Version des Flash Players benötigt.

Marktplatz

FlüchtlingshilfeMit Kleidern, Geld oder ein bisschen Zeit unterstützen

Ein Boot mit Dutzenden Flüchtlingen aus Afrika auf offener See.

Sie kommen aus Syrien, Irak, aus dem Sudan oder der Zentralafrikanischen Republik – meist nur mit einem Koffer oder der Kleidung, die sie am Leib tragen. Flüchtlingen fehlt es an allem. Und so steigt mit der Zahl der Menschen, die in Deutschland ankommen, in der Bevölkerung die Bereitschaft zu helfen.

Cash statt Chipkarte IGel-Leistungen in der Arztpraxis

Eine Patientin wird in der Praxis eines Hausarztes (r) vor einer Reise ins Ausland von der Sprechstundenhilfe geimpft.

Für Ärzte kann es ein lukratives Zusatzgeschäft sein: Leistungen anzubieten, die nicht von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen werden. In solchen Fällen zahlt der Patient aus eigener Tasche direkt an den Arzt. Selbstzahler-Leistungen oder auch "IGel"-Angebote – in der Langfassung: "individuelle Gesundheitsleistungen" – sind jedoch umstritten.

VorstellungsgesprächSo sieht eine erfolgreiche Bewerbung aus

Vordruck für eine anonyme Bewerbung ohne Foto, Name und Alter

Früher war es die schöne Bewerbungsmappe, die zum Vorstellungsgespräch führen sollte. Wer heute im Online-Zeitalter einen Job sucht, für den kommt es auf die richtige digitale Präsentation an. Er kann als Strategie wählen, statt zu suchen, sich finden zu lassen - von Personalverantwortlichen, die auf Business-Netzwerken Mitarbeiter suchen.